Diese Plus-Size-Bloggerin wird aufgefordert, sich zu verhüllen – weil sie zu dick ist?!

Der Sommer steht vor der Tür, endlich wieder Zeit für Strand, Meer und natürlich Bikinis!

Ja, man möchte doch fast meinen, dass die Sommer-Monate zu den schönsten im ganzen Jahr gehören. Denn dieser Augenblick, in dem man die Klamotten von sich werfen, sich befreit durch den Sand robben oder endlich wieder happy ins Meer springen kann, sind doch wirklich unbezahlbar.

Tja, doch aus irgendeinem Grund sind genau diese Momente nicht jedem gegönnt. Denn die Blicke, tuschelnden Gesichter oder gar bösen Kommentare, die aufkommen, wenn jemand mit etwas mehr auf den Hüften und im Bikini (Ja, wie können diese Menschen nur?🙄) am Strand auftauchen, kennen wir doch alle.

Als stünde irgendwo ein Schild mit der Aufschrift: Hier bitte nur dünne Menschen!

Bescheuert…

Doch von solchen Aktionen kann das Plus-Size-Model Anna O’Brien aktuell ebenfalls nur ein Liedchen singen.

Gut, ihre Geschichte führt uns zwar nicht an den Strand, sondern in ein Casino, doch das Prinzip ist dasselbe.

Aber erstmal zurück zu Anna. Die 33-Jährige ist erfolgreiche Bloggerin, Gründerin der Seite Glitter and Lazers und hat eigentlich null Probleme damit, sich so zu zeigen, wie sie nun mal ist. Im Gegenteil: Ihr Instagram-Account ist voll mit freizügigen Aufnahmen im Bikini oder kurzen Shorts.

Ja, Anna strotzt nur so vor Selbstbewusstsein und zeigt der Welt, dass es ihr mal sowas von am Popöchen vorbeigeht, was andere über sie denken.

Doch jetzt ist dem Instagram-Model etwas passiert, das sie dann doch nicht so einfach totschweigen konnte. Denn Anna wurde in einem Casino in Las Vegas (ja, ausgerechnet in Las Vegas!!) tatsächlich von der Security aufgefordert, sich doch bitte etwas überzuziehen.

Und nur als kleine Hintergrund-Info: Anna war dort, um für ein Lookbook Bikini-Fotos zu shooten und hatte dementsprechend natürlich wenig an.

Und wie die Bloggerin gegenüber Yahoo verriet, hätte sie dafür sogar im Vornherein die Einverständnis vom Hotel bekommen.

Doch von diesem Einverständnis war nicht mehr viel übrig, als die Blondine mit ihrem knappen Animal-Print-Bikini in der großen Lobby des Casinos stand, um Fotos zu knipsen… und das trotz angeblicher E-Mail vom PR-Team des Hotels in der Hand.

Anna war nicht erwünscht! Gut, das hätte man nun vielleicht noch als kleines Kommunikations-Problem unter dem Hotel-Personal abstempeln können, doch eine Sache war dann doch ziemlich verdächtig.

„Andere Frauen spazierten mit genauso wenig Bekleidung herum und keiner sagte etwas zu ihnen“, erzählte die Plus-Size-Bloggerin weiter.

Jup, an dieser Stelle drängt sich dann doch die eine Frage ganz unweigerlich auf: Musste Anna echt gehen, weil sie nicht „schön“ genug war?

Anna: „Wir werden das tragen, was immer wir wollen“

Kein Wunder, dass die 33-Jährige genau den gleichen Gedanken hatte und ihrem Unmut auf Instagram mal Dampf machen musste:

„Ich finde es ironisch, dass ich auf der ganzen Welt Fotos in Badeanzügen gemacht habe und der einzige Ort, an dem mir gesagt wurde, dass ich mich verhüllen soll, war Las Vegas. Natürlich, dünne Mädchen in Tangas und Pasties sind OK, aber ein Plus-Size-Mädchen in einem alles bedeckenden Zweiteiler, das versucht, einen epischen Editorial-Schnappschuss zu machen – das ist einfach zu viel“, schrieb sie zu ihrem Bikini-Foto. (Jaaa, da war die Security wohl nicht schnell genug – ihr Foto hat Anna trotzdem bekommen.😜)

Und sie hat noch eine viel wichtigere Message on top für uns:

„Es ist mehr als nur ein Mädchen in der Stadt der Sünde in einem Bikini. Es ist ein Statement. Wir werden gesehen. Wir verstecken uns nicht mehr. Und wir werden das tragen, was immer wir wollen, wo auch immer wir wollen. Nicht nur in Vegas. ÜBERALL.“

Wow. Starke Message. Starke Frau! 👏🏼

Eine Frage haben wir bei der ganzen Frauenpower dann aber doch noch: Was sagt eigentlich das Casino zu dem ganzen Wirbel?

Tjaaa, das hat gegenüber Cosmopolitan seine ganz eigene Sicht der Dinge mal zu verstehen gegeben:

Alle Gäste, die in unserer Lobby und im Casino Badeanzüge tragen, werden gebeten, sich zu verhüllen. Darüber hinaus teilte Frau O’Brien dem PR-Team nie mit, dass sie in ihrem Badeanzug in der Lobby Fotos machen wollen würde. Hätten wir von ihrer Absicht gewusst, wären zusätzliche Freigaben für die Aufnahmen der Fotos erforderlich gewesen, und wenn es erlaubt gewesen wäre, hätten wir ein PR-Team-Mitglied zur Verfügung dabei gehabt.“

Ahhhhh ja, wir lassen das dann mal so stehen…

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