Prinz William enthüllt erstmals, dass er unter psychischen Problemen litt

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Noch immer und entgegen so vieler gegenteiliger Bestrebungen, werden psychische Probleme mit einem Tabu belegt. Selten sprechen Betroffene offen darüber, was IN ihnen vorgeht, darüber, dass sie sich in Krisenzeiten oder bei attestierten Erkrankungen therapeutische Hilfe suchen. So wie ein gebrochenes Bein einen Arzt erfordert, um es wieder ganz und heil zu machen.

Um diese Problematik weiß auch Prinz William. Der britische Thronfolger macht es sich seit Jahren zur Aufgabe, genau da anzusetzen, wo die Stimmen plötzlich verstummen. Bei dem, was für Außenstehende nicht immer sichtbar ist und doch ein ganzes Leben umstürzen kann. In London besuchte der 36-Jährige zu diesem Anlass die „This Can Happen“-Konferenz, ein Event, das die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz im Fokus hat.

Prinz William ging aber noch viel weiter, als allein durch seine prominente Anwesenheit Aufmerksamkeit auf das Problem zu lenken: Zum ersten Mal sprach der Mann von Herzogin Kate über seine eigenen psychischen Probleme, die sich während seiner Einsätze als Rettungsflieger bei der East Anglian Air Ambulance bemerkbar machten.

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„Manche Erlebnisse aus dem Beruf bleiben bei einem und nisten sich im Körper ein. Man spricht auch nicht immer darüber, weil man manche Dinge eben nicht mit nach Hause bringen möchte. Wenn man dann auch im Arbeitsumfeld nicht wirklich darüber spricht, können aus kleineren Problemen im Schneeballsystem ganz schnell größere werden“, weiß er aus eigener Erfahrung.

» Das hat mir wirklich den Rest gegeben «
Prinz William

Ihm hätten vor allem die Schicksale verletzter Kinder zugesetzt, so William. Besonders zu dem Zeitpunkt, als er seine eigenen Kinder hatte, fühlte sich William zusehends belastet. „Das hat mir wirklich den Rest gegeben“, gibt er auf der Bühne offen wie nie zu.

„Ich spürte plötzlich Gefühle, die ich so noch nicht kannte. Ich wurde sehr traurig und das Schicksal dieser einen bestimmten Familie ging mir nicht aus dem Kopf.“

Umso wichtiger sei es für ihn gewesen, über seine traumatischen Erlebnisse zu sprechen – sowohl mit den Arbeitskollegen, als auch im privaten Kreis.

Und genau das ist es, was der inzwischen Dreifach-Vater seinen Zuhörern – uns – ans Herz legt: Sich Hilfe zu suchen und darüber zu sprechen, wenn die eigene Kraft zur Bewältigung nicht (mehr) ausreicht. Weil genau das nicht schwach ist, sondern Stärke beweist. Und, am Ende, dem oben genannten Schneeballsystem gleichkommt – nur eben in eine positive Richtung: enttabuisiert und rettend.

Wenn du dich in einer verzweifelten Lage befindest, kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufgezeigt haben.

Prinz William spricht über seine eigenen psychischen Probleme

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