Rose McGowan beschuldigt Weinstein der Vergewaltigung und wird von Twitter gesperrt – jetzt schlägt die Frauenwelt zurück

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Fassungslosigkeit, Entsetzen und eine unendliche Wut – Emotionen, die gerade wahrscheinlich jede Frau auf diesem Planeten nachempfinden kann.

Der Grund: ein Bericht der New York Times, der vor ein paar Tagen wie ein Lauffeuer die Runde machte. Darin wird der Hollywood-Produzent Harvey Weinstein beschuldigt, Angestellte und Schauspielerinnen über fast drei Jahrzehnte (!) lang sexuell belästigt zu haben.

Eine der Opfer darunter ist die ehemalige „Charmed“-Darstellerin Rose McGowan. Und ihre Anschuldigungen sind wirklich erschreckend: ihrer Aussage nach habe Weinstein sie nicht „nur“ belästigt, sondern sogar vergewaltigt.

„Ich habe dem Kopf deines Studios (Roy Price) gesagt, dass Harvey Weinstein mich vergewaltigt hat. Immer und immer wieder, habe ich es gesagt. Er sagte, es sei nicht bewiesen worden. Und ich sagte, ich sei der Beweis“, schrieb die Schauspielerin gestern auf ihrer Twitter-Seite und richtete sich damit an Amazon-Chef Jeff Bezos.

Extreme Anschuldigungen, mit denen sich die Schauspielerin nun über die sozialen Medien an die Öffentlichkeit richtete.

Und das, obwohl Twitter gerade erst ihren Account zeitweise sperren ließ, weil sie sich über die Social-Media-Plattform schon in den vergangenen Tagen zu deutlich über den Fall Weinstein geäußert und sogar eine private Handynummer gepostet hatte.

Ach ja, sogar Hollywood-Schauspieler Ben Affleck bekam in dem ganzen Drama sein Fett weg. Ihn beschuldigte McGowan, über Weinsteins Verhalten gewusst zu haben und strafte ihn mit einem „fuck off“ auf Twitter ab.

Mittlerweile schaltete das Online-Portal ihren Account zwar wieder frei, doch die Aktion hat im Netz für eine riesige Welle der Empörung gesorgt.

Und nicht nur das! Schon nach kurzer Zeit taten sich zahlreiche Frauen und Aktivistinnen zusammen und riefen zum Twitter-Boykott auf. Unter dem Hashtag #WomanBoycottTwitter fordern sie dazu auf, der Plattform heute, am 13. Oktober, für einen Tag den Rücken zuzukehren.

Frauen starten Protestaufruf #WomanBoycottTwitter

Ihre Message: Frauen dürfen nicht länger mundtot gemacht werden, wenn es um Themen wie sexuelle Belästigung geht. Und die Aktion trägt Früchte. Mittlerweile haben tausende User – darunter auch Männer☝️ – den Hashtag gepostet und sich der Bewegung angeschlossen.

Sogar Promis wie Chrissy Teigen, Alyssa Milano, Mark Ruffalo und John Cusack gehören zu denjenigen, die sich bereits öffentlich zu der Aktion bekannten und ihr Zeichen setzten: #WomanBoycottTwitter.

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