Wenn Sam Riley „Oh, shit“ sagt, hat er gerade das Ende von „Maleficent 2“ gespoilert

Mit einem (nicht ganz akzentfreien 😉) „Wie geht’s?“ und einem charmanten Lächeln im Gesicht, begrüßte mich Schauspieler Sam Riley vor ein paar Wochen zum Interview in Berlin. Meine ersten Gedanken, nachdem wir uns beide auf die gemütlichen Sessel in der Suite vom Soho House schmissen? Huiii, Glück gehabt! 😄 Der leicht grimmige Gesichtsausdruck, den der 39-Jährige nur allzu gerne mal aufsetzt (siehe Beweisfoto unten), ist definitiv nur Fassade.

Jup, dieser Kerl ist nett, überhaupt nicht abgehoben und noch dazu ultra cool drauf. Und das nach einem regelrechten Interview-Marathon, den der Schauspieler an diesem Tag bereits hinter sich hatte. ☝🏻

Denn natürlich wollte j-e-d-e-r mit dem 39-Jährigen über seinen neuesten Film, „Maleficent: Mächte der Finsternis“ sprechen, in dem Sam zum zweiten Mal in die Rolle des Diaval schlüpft.

Ja, liebe Disney-Freunde – falls ihr es noch gar nicht mitbekommen haben solltet – , die Dunkle Fee alias Angelina Jolie (!!) kehrt auf die großen Kinoleinwände dieser Welt zurück (in zwei Tagen, um genau zu sein!!) …

 

… und mit ihr selbstverständlich auch ihr ergebener Diener Diaval. 😜

Und ich teaser an dieser Stelle mal nur so viel zum Film an: Der zweite Teil der Märchen-Adaption hält definitiv wieder einige düstere Überraschungen für uns bereit. Unter anderem einen neuen „Bösewicht“: Königin Ingrith, Auroras zukünftige Schwiegermutter (gespielt von Michelle Pfeiffer), die alles daran setzt, einen Keil zwischen Maleficent und Prinzessin Aurora zu treiben.

Und wenn ich gerade auch nur kurz über Sams kleinen Spoiler (!!) nachdenke, der ihm während unseres Gesprächs rausrutschte, mach ich mir doch etwas Sorgen, wie die ganze Geschichte für die dunkle Fee wohl ausgehen wird… 😳

Sam Riley: „Ich hatte schon schlechtere Jobs“

Aber ich will natürlich nicht alles direkt vorwegnehmen. Es gab schließlich auch so noch eiiiiniges zu bequatschen. Also spulen wir jetzt doch einfach mal zurück zu unserem kleinen Film-Talk und ziehen den Vorhang auf für Sam:

TC: Dann erzähl mal, Sam: Wie war es, noch einmal zu Angelina Jolies Diener zu werden? War es schwer, zurück in die Rolle zu finden?

Sam Riley: Nein, nein, das war es nicht. (lacht) Und ich würde auch mal behaupten, dass ich schon schlechtere Jobs in meinem Leben hatte, als den Diener von Angelina Jolie zu spielen. Aber dieses Mal war es definitiv einfacher, in die Rolle zurückzufinden. Ich zog die Perücke auf und war eigentlich sofort zurück.

Angelina Jolie und Sam Riley… oder auch Maleficent und Diaval

Du hast nach dem ersten Film mal erzählt, dass dich der Dreh mit Angelina nervös gemacht hat. War es dieses Mal, als würden „alte Freunde“ aufeinandertreffen?

Auf gewisse Weise, ja. Aber es war damals auch gar nicht wirklich nur Angelina, die mich so nervös gemacht hat. Es war vielmehr ihr Standing und ihr Level an Professionalität. Und es war der Umfang der Produktion, der ziemlich einschüchternd war. Weiß du… wenn du in einem Low-Budget-Film einen Fehler machst, dann macht dir das nichts aus, aber wenn du gefühlt 300 Extras wieder auf Anfang setzen musst, wenn du etwas vermasselst, ist das schon ein bisschen mehr Druck. Aber ich war dieses Mal eben auch ein bisschen älter und entspannter.

Dein Charakter Diaval ist ja quasi halb Rabe, halb Mensch… hast du viel Aufwand in die Vorbereitung der Rolle gesteckt? 

Nein, nicht wirklich. Für den ersten Teil hingegen schon. Ich traf… obwohl treffen, ist wahrscheinlich das falsche Wort. Sie gaben mir damals einen echten Raben, den ich studieren sollte. (…) Außerdem habe ich in der englischen Version einen irischen Akzent, an dem ich vorher arbeiten musste. Und es dauerte ziemlich lange, um das Aussehen meiner Figur zu bestimmen. 

Dabei hattest du im ersten Film gar nicht so viel an, oder? 😜 In dem neuen Teil trägst du definitiv mehr Kleidung. 

Ja, ich hatte sehr viel Kleidung an. Und es war unglaublich heiß. Ich war komplett in Leder gehüllt und das bei 33 Grad… was definitiv kein Lederwetter ist. 

» Sie sind beide gleich furchteinflößend. «
Sam Riley

Ohje. 😅 Gab es denn sonst noch irgendwelche witzigen Momente am Set, an die du dich sofort erinnerst? 

Nichts wirklich so Besonderes. Aber es war schon toll mitzuerleben, wie wir für die eine Szene zehn Tage am Stück gedreht haben … Du wirst mit der Zeit … gelangweilt wäre das falsche Wort … aber du musst dich irgendwie beschäftigt halten. Wir haben uns alle gegenseitig Trauben über den Tisch hinweg zugeworfen. Und es war schon alleine aufregend, eine Traube im Mund aufzufangen, die dir Michelle Pfeiffer quer durch den Raum zugeworfen hat. Immerhin bin ich damit aufgewachsen, sie auf der Leinwand zu sehen. Und als ich mich wieder daran erinnert habe, in wie vielen Filmen sie schon zu sehen war, hat es eigentlich nur noch mehr an Bedeutung für mich gewonnen. Deswegen war es auch so beeindruckend für mich, ihr und Angelina Jolie zehn Tage lang beim Spielen zuzuschauen.

Wer von beiden war am Set den angsteinflößender – Michelle oder Angelina? Ihre Rollen nehmen sich da ja nicht viel…

Sie sind beide gleich furchteinflößend, würde ich sagen. Eine ist im Eis zuhause, die andere mehr im Düsteren. Aber es war faszinierend ihnen beim Spielen zuzusehen.

Und was kannst du uns über den zweiten Teil verraten? Inwieweit unterscheidet er sich vom ersten?

Ich denke, in den vergangenen sechs Jahren ist Aurora erwachsen geworden. Und sie will Prinz Philip heiraten. Im ersten Maleficent-Teil ging es mehr darum, darzustellen, was wahre Liebe ist und welche Erscheinungsformen sie hat. Und in diesem liegt der Fokus mehr darauf, zu zeigen, wie sich die menschliche Spezies von den Feen abspaltet (…) Und auch die behandelten Themen haben [über den Film hinaus] eine Relevanz: Er handelt auch davon, dass Menschen, die anders sind als du, oft gefürchtet werden und auf Ablehnung stoßen… Es geht also irgendwie darum, dass wir unsere Unterschiedlichkeiten annehmen sollten. Wenn die Prinzessin eine Prinzessin sein möchte, dann kann sie das auch. Sie muss es aber nicht. Menschen können alles sein, was sie wollen – in angemessener Weise natürlich. Darum geht es in dem Film.

 

 

» Sie braucht ein Happy End! «
Sam Riley

Schön gesagt! Dann abschließend nochmal eine ganz andere Frage. Diaval kann als Rabe überall hinfliegen. Wenn du einer wärst, wo würde es dich hintreiben?

Ich würde zum Büro von Disney fliegen und nachgucken, ob sie ein Spin-off zu Diaval planen.

Oder einen dritten Maleficent-Teil? Ist da was in Planung? 😉

Es wäre doch mal was, wenn Maleficent und Diaval eines Tages heiraten würden. Sie braucht ein Happy End. Gebt der Frau doch endlich ein Happy End!

What, gibt es das im dritten Teil etwa nicht? 😱

Oh, shit!

OH, SHIT? 😳 Okay, Leute, ich würde euch jetzt hier am liebsten Sam Rileys ertappten Lacher in diesem Moment einblenden… und das angespannte Zucken seiner Managerin im Hintergrund. 😂 Jaaa, da ist dem Herren zum Ende wohl glatt noch ein kleiner Mini-Spoiler rausgerutscht. Wie sehr er damit tatsächlich Recht behält und ob es wirklich kein Happy End für Maleficent geben wird, müssen wir uns dann wohl ab dem 17. Oktober 2019 im Kino anschauen. Wer kommt mit? 😜

Danke, Sam! 😉

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