Selfchallenge: Ich tue 4 Wochen lang kleine Dinge für die Umwelt und erreiche damit etwas ganz Großes

Ist uns eigentlich klar, auf welch wundervollem Planeten wir leben? Und dass Mutter Natur uns so viel schenkt, das wir öfter mal schätzen sollten? Ihr Lieben, dass der Klimawandel in vollem Gange ist und seine Folgen mit erschreckender Geschwindigkeit auf uns zu rasen, ist jetzt wahrscheinlich auch beim Letzten angekommen. Trotzdem ist es doch irgendwie verlockend, die Verantwortung auf andere abzuwälzen und sich zu denken: Irgendjemand wird’s schon ausbügeln. Oder?

So kommen wir aber nicht sehr weit – und deshalb habe ich mir an die eigene Nase gefasst und eine Challenge gestartet: 4 Wochen lang ein paar kleine, gute Taten vollbringen – denn genau darauf kommt’s an. Jeden Dienstag erzähle ich euch, welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe. 🌿

Woche 1: Ich benutze öko-freundliche Beauty-Produkte

In den vergangenen 7 Tagen habe ich mein Duschregal auf umweltfreundlich getrimmt und habe die Produkte von „Love Beauty & Planet“ einziehen lassen. Das Sortiment, bestehend aus insgesamt 5 unterschiedlichen Serien mit einer Vielzahl an Produkten von Shampoo, über Conditioner, Haarmaske, Duschgel bis hin zu Deo, soll nicht nur mir, sondern auch unserem Planeten etwas Gutes tun. Dabei verfolgt die Brand den ganzheitlichen Ansatz, der sich über die sorgfältige Auswahl der Inhaltsstoffe, Verpackungsmaterialien sowie soziale Partnerschaften erstreckt. Zu den Zielen der umweltfreundlichen Marke gehört unter anderem die nachhaltige Gewinnung von Ingredienzen und eine Verminderung von Abfall durch Produktflaschen aus 100% recycelten Stoffen. Mehr darüber könnt ihr hier nachlesen. Die Mission ist jedenfalls klar: Mit Liebe uns und den Planeten Pflegen – das ist möglich! 🙏🏽

Entschieden habe ich mich für diese 4 Produkte von Love Beauty & Planet: Shampoo und Conditioner mit Sandelholzöl und Shea-Butter für beanspruchtes Haar – und das habe ich, da ich meine eigentlich naturblonden Haare in regelmäßigen Abständen schwarz färbe. Eines direkt vorweg: Der Geruch ist ein ab-so-lu-ter Traum, und zwar bei allen Produkten! 😍 Meine Haare fühlen sich schon nach dem erste Waschen weich an und mit Feuchtigkeit versorgt. I love it! Auch das Duschgel mit Rose und Muru Muru Butter ist ein Träumchen für die Nase (vor allem, wenn ihr wie ich den Duft von Rosen liebt), als würde ich durch einen Blumengarten schlendern, und verleiht meiner Haut unter der Dusche ein seidiges Gefühl. Das Finale: Die Haarmaske, bei der ich die Variante mit Ylang Ylang und Kokosnuss wähle. Zwei Minuten reichen aus, um meine Haare NOCH weicher zu machen als sie dank Shampoo und Spülung sowieso schon sind. Mein Fazit: Ich dufte besser denn je, mein Badezimmer duftet besser denn je, ich strahle auf Haut und Haar und nichts davon fühlt sich an, als hätte ich der Umwelt zuliebe einen Kompromiss machen müssen. Ganz im Gegenteil. 💓

Woche 2: Ich verzichte auf mein Auto und sattle um – aufs Fahrrad 😱

Zu meiner Schande muss ich gestehen: Mein Auto und ich führen eine innige Beziehung miteinander. Die letzten drei Jahre hat mein Twingo mich wirklich von jedem A zu jedem B gebracht. Dass das dank der CO2-Ausstöße nicht unbedingt das umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel ist, ist mir natürlich klar, aber bisher siegte (leider) immer die Bequemlichkeit… Wie das halt immer so ist: Man weiß eigentlich, wie es geht, macht aber trotzdem wie gewohnt weiter. Für die zweite Woche meiner Love Beauty & Planet Selfchallenge habe ich es aber endlich getan: Ich habe meinen Flitzer gegen das Fahrrad getauscht! 🙏🏽

In der Früh bin ich der Alster entlang also dann ins Office geradelt, und das hatte gleich mehrere Vorteile: Ich konnte direkt ein bisschen frische Morgenluft schnappen, habe mich bewegt (sehr gut vor allem dann, wenn man einen „Sitzjob“ im Büro hat) und konnte den Kreislauf in Schwung bringen, musste nicht schon um halb 8 mit parkwütigen Autofahrern um die letzte Parklücke kämpfen (so viele Nerven erspart!) und konnte die Stadt mal mit ganz anderen Augen betrachten. UND ich habe gleichzeitig die Umwelt geschont. 🌿❤️

Für längere Wege habe ich die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt – dafür sind sie schließlich ja auch da. Zugegeben, es war eine Umstellung, denn bisher entsprach Bahnfahren und Radeln einfach nicht meinem Alltag, aber ich war die ganze Woche über weitaus entspannter. Und das Wissen, aktiv etwas bei mir selbst verändert zu haben (auch wenn es in Relation nur eine Kleinigkeit ist), um dem Planeten etwas Gutes zu tun, hat die „Einschränkung“ wett gemacht! 🙏🏽

Die Mädels aus der Redaktion haben übrige alle mitgezogen. TrèsCLICK goes green! 💪🏽Vielleicht findet sich unter euch ja auch die ein oder andere, die das Auto diese Woche auch einfach mal stehen lässt.

Woche 3: Ich spare Wasser bei meiner Pflegeroutine 💦

Man vergisst leider regelmäßig, wie maßlos und verantwortungslos man eigentlich mit den Wasserressourcen umgeht… Von den Wasch- und Spülmaschinen-Gängen und andere Haushaltsaktivitäten mal ganz abgesehen, verbrauchen wir auch beim Duschen, Zähneputzen, Gesichtwaschen, Baden etc. sooo unglaublich viel Wasser! 😩 Wir genießen hier in unserer privilegierten Welt nun mal den Luxus, einfach an einem Knopf drehen oder einem Hahn ziehen zu können und „endlos“ viel Wasser zu bekommen. Tja, aber ganz so „endlos“ ist das eben doch nicht – die Ressourcen werden knapper, ergo müssen wir aufmerksamer mit ihnen umgehen. 

In diesem Sinne habe ich diese Woche meine Haare deshalb nur einmal gewaschen! Normalerweise mache ich das ca. jeden 3. Tag, oder jeden 2. – je nachdem wie aktiv ich war. Ja, sie wurden definitiv mit der Zeit fettig, das konnte ich mit Trockenshampoo aber immerhin ein wenig hinauszögern. Mein Tipp für nicht frisch gewaschene Haare: Glatt zu einem sehr strengen kleinen Dutt im Nacken zusammendrehen und die Haare am Oberkopf mit einem Toupierkamm und Haarspray glatt streichen. Sieht gewollt und seeehr trendy aus (À la Bella Hadid). Wenn’s dann doch zu doll wird, kann man immer noch zu Accessoires greifen und z.B. eine Baker-Boy-Mütze oder eine Cap aufsetzen.

Mit dem richtigen Rest-Styling merkt kein Mensch, dass das eigentlich nur eine Notlösung ist. Außerdem tut ihr euren Haaren damit etwas sehr Gutes – so pendelt sich die eigene Talg- und Fettproduktion nämlich ein und eure Haare „lernen“ mit der Zeit, langsamer fettig zu werden.

 

Zusätzlich habe ich versucht, generell viel kürzer zu duschen und z.B. beim Rasieren einfach mal das Wasser auszuschalten, auch wenn’s dann nicht so schön wohlig-warm war wie sonst. Um etwas zu verändern, muss man manchmal aber eben ein paar Kompromisse eingehen – und diese hier taten wirklich nicht weh! Also, ihr Lieben: Einfach öfter mal drauf achten, wie viel Wasser ihr tagtäglich verbraucht (bzw. verschwendet…) und dann aktiv ein wenig einschränken. Viele kleine Dinge können etwas Großes bewirken!

Woche 4: Ich stecke meine Freunde mit der Mission #SmallActsOfLove an

Die letzte Woche meines einmonatigen Experiments ist geschafft! 💪🏽

Nachdem ich meine Pflege-Routine umweltfreundlich gepimpt, Auto gegen Fahrrad getauscht und mich zum Wassersparen motiviert habe, ging es im finalen Schritt nun darum, diese guten Vorhaben und kleinen Alltags-Kompromisse in mein Umfeld zu integrieren. Das Ziel: gemeinsam einen kleinen Unterschied bewirken! 👯

Das müssen, wie bisher, also wirklich keine Dinge sein, die euren kompletten Alltag auf den Kopf stellen – denn viel Kleines ergibt in der Summe am Ende trotzdem etwas Großes. Im Konkreten bin ich diese Woche zum allerersten Mal auf eine Menstruationstasse umgestiegen – Tampons aus Baumwolle werden meistens chemisch behandelt und sind dadurch weder für den Körper, noch für die Umwelt gut (man stelle sich die Massen vor, die eine Frau davon in ihrem Leben benutzt und wegwirft). Ein „Mens-Cup“ hingegen hält sich bis zu 10 Jahre und ist somit für Mensch und Natur absolut unbedenklich.

Meine Schwester und beste Freundin (unsere Zyklen sind synchronisiert, #Goals) habe ich davon jetzt auch überzeugt!

Außerdem hat meine Mädelsgruppe kollektiv ihre Kleiderschränke ausgemistet und sich vorgenommen, in Zukunft wirklich bewusster und reduzierter Textilien zu konsumieren. Die nicht mehr benötigten Klamotten haben wir Frauen- und Flüchtlingsheimen gespendet oder, in ein paar selteneren Fällen, online gestellt zum Weiterverkauf, sodass jemand anders dem Teil die verdiente Liebe schenken kann! 😉

Noch ein kleiner Tipp beim Ausgehen am Wochenende oder wenn ihr euch mit Kolleginnen einen Feierabend-Drink gönnt: Gewöhnt euch doch einfach mal an, bei eurer Bestellung direkt zu sagen: „Bitte ohne Strohhalm!“ Meistens legt man es ja doch sofort zur Seite oder benutzt es einfach nur, weil’s da ist. Aber: unnötiger Plastikverbrauch – easy zu vermeiden. Und so stellen Kellner darauf vielleicht auch dauerhaft als Norm um.

_________

Und, inspiriert?! Ich hoffe es doch. Eines ist sicher: Nichts an meinem Experiment war ein großes Opfer, das ich bringen musste. Ich bin mir sicher, dass auch ihr euch ganz leicht etwas davon vornehmen und in die Tat umsetzen könnt. Wir alle haben zwei Zuhause: Unseren Körper und unsere Erde. Auf beides sollten wir gleichermaßen Acht geben. 🌿❤️

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