Sex ohne Penetration? Warum Outercourse trotzdem so verdammt viel zu bieten hat

Outercourse – Schon mal davon gehört? Tatsächlich geht’s dabei um Sex ohne Penetration. Heißt also, bei dieser „Technik“ wird kein Finger, Spielzeug, Penis oder was auch immer in die Vagina, den Po oder auch in den Mund eingeführt. Nope. Alles, was hier an Stimulation stattfindet, passiert äußerlich. Und wir können uns ziemlich gut vorstellen, dass sich einige von euch gerade direkt mal so denken: Jo, klingt ganz schön langweilig! Denn klar, wenn man an Sex denkt, kommen bei den meisten wahrscheinlich sofort Bilder in den Kopf, auf denen (zwei) Menschen leidenschaftlich rummachen und irgendwann halt Dinge in bestimmten Körperöffnungen landen. Bleibt das aus, kann’s ja nur lame werden. Falsch! Denn Sex ist am Ende doch so viel mehr als nur die reine Penetration. Sex ist Sinnlichkeit, Lust, Vertrauen und vor allem auch Intimität. Und natürlich ist es wunderschön, mit einem anderen Menschen völlig zu verschmelzen, aber geht das eben auch anders – und ohne Penetration.

Beim Outercourse stehen nämlich vor allem Küsse, Berührungen, sinnliche Massagen und andere kleine Spielereien auf dem Programm, die definitiv sehr berauschend sein können. Und sind wir mal ehrlich: Wenn man gerade mit der besseren Hälfte so richtig loslegt und sich quasi von der Lust getrieben halb auffrisst, können gewisse Dinge schon mal etwas zu kurz kommen. 😅 Also warum nicht einfach mal gezielt ein paar Gänge zurückfahren und sich richtig Zeit nehmen? Vor allem für uns Ladys, denen es ja nun nicht unbedingt gegönnt ist, so super easy während der Penetration zu kommen, kann Outercourse riiiichtig nice sein. „Für Frauen ist Sex vor allem dann gut, wenn sie sich entspannen können und ihre Klitoris oder andere sensible Regionen stimuliert werden“, so auch Sexualtherapeutin Katrin Hinrichs im Interview mit Women’s Health. Und klar, man kann das jetzt natürlich nicht pauschal auf jede Frau beziehen (viele Girls kommen ja auch easy bei der Penetration), aber für den Großteil wird es zutreffen. Und Fakt ist nun mal auch, dass man generell „viel mehr bei langsameren, bewussteren Bewegungen“ empfindet. Und davon lebt Outercourse ja.

Wobei euch total selbst die Fantasie überlassen ist, wie ihr das Ganze dann am Ende auslebt. „Sex ist ein reichhaltiges Buffett, von Streicheln über Dirty Talk und Telefonsex bis zu den wildesten Kinks gibt es eine Menge, was man ausprobieren kann“, sagt auch die Expertin. Hier nur ein paar Tipps:

1. Macht einfach heftig rum (vielleicht sogar mit Klamotten an)

Wie gesagt, beim Outercourse ist alles erlaubt, nur „darf“ der Stift anschließend nicht in den Anspitzer gesteckt werden, jetzt mal ganz plump gesagt. 😄 Wie wäre es also zum Beispiel mal wieder mit dem guten alten „Dry Humping“? Jep, dass Trockenvögeln ganz klar nicht nur in Teenie-Zeiten angesagt sein sollte, haben wir ja schon hier ausführlich besprochen.

Wer darauf keine Lust hat, kann aber natürlich auch sonst alles machen. Jeden Zentimeter des anderen Körpers küssen, an den Nippeln lutschen und und und…

2. Massiert euch gegenseitig

Massagen sind immer hot, Leute! Nur irgendwie macht man das doch viel zu selten. Also schnappt euch ein gutes Öl und legt einfach mal los. ‚Ne gute Massage entspannt und das Haut-an-Haut-Gefühl ist natürlich auch nicht zu verachten. 😏

3. Probiert ein Rollenspiel

Outercourse bedeutet irgendwie auch, sich noch einmal anders zu entdecken. Vielleicht auch etwas Neues auszuprobieren, um in Stimmung zu kommen. „Die Erregung bei vielen Fetischen und Fantasien kommt nicht unbedingt von körperlichen Reizen, sondern entsteht vor allem im Kopf“, so auch Hinrichs.

4. Benutzt Spielzeug

Ja, klar, klassische Dildos, deren Sinn es ist, irgendwo eingeführt zu werden, fallen natürlich weg. Aber die Palette an Sextoys ist ja groß. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Auflegvibrator? Oder ihr besorgt euch Feder, Peitsche oder sonst was und experimentiert damit rum?

5. Masturbiert und streichelt euch voreinander

Yessss, auch das kann ziemlich hot sein. Wer sich damit also wohl fühlt, könnte auch so sein Outercourse-Erlebnis bestreiten.

Ganz egal wie, es geht am Ende einfach darum, sich zusammen auf ein sinnliches Zusammenspiel einzulassen, das nicht nur darauf abzielt, sich schnellstmöglich zum Orgasmus zu vögeln… was gleichzeitig vielleicht sogar etwas den Erwartungsdruck aus der Sache nimmt. Macht diese Zeit also einfach zu eurer Zeit. Berührt euch, spürt euch, genießt es. Und wer weiß, vielleicht lernt ihr euch und eure bessere Hälfte dabei noch einmal ganz anders kennen. Ihr könnt beim Outercourse nur gewinnen. 🙏

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