Warum wir ab jetzt ALLE auf „Shampoo Bars“ umsteigen sollten

Na, habt ihr vielleicht auch schon Mal von diesem (nicht gerade selbsterklärenden) Begriff “Shampoo Bar“ gehört?! Vielleicht aus einem YouTube-Video oder der Insta-Story eures Lieblingsbloggers? Das wäre jedenfalls nicht unwahrscheinlich, denn die kleinen, an Seife erinnernden Shampoo-Alternativen sind gerade ziemlich hoch im Kurs bei den Beauty-Girls.

Und das aus ziemlich ZIEMLICH gutem Grund! Die festen und im besten Fall unverpackten Pflegeprodukte sollen nämlich deutlich nachhaltiger, plastikfreier und damit umweltbewusster sein, als jedes Flüssig-Shampoo. Ein Trend also, den tatsächlich mal wirklich JEDER nachmachen sollte.

Wer in der heutigen Zeit schließlich die täglichen Nachrichten verfolgt, der kommt gar nicht mehr um sie herum: Bilder von Ozeanen. Und zwar solche, die nicht etwa durch ihre idyllische Kulisse auffallen, sondern vor allem durch die stetig ansteigende Plastikmüll-Verschmutzung.

Und das sieht nicht nur unschön aus. Es ist auch wirklich verdammt gefährlich für Tier, Mensch und Umwelt. Etwa 8 Millionen Tonnen Plastik landen jährlich im Meer. Und das vollkommen unkontrolliert. Große und kleine Fische, Seevögel (und über die Nahrungskette letztendlich auch wir Menschen) verschlucken Unmengen an super schädlichem Mikroplastik (winzig kleine Plastikpartikel) und gehen daran zugrunde.

Das lässt einen schon mal schlucken. Aber genau deswegen ist es so wichtig, nicht die Augen zu verschließen. Denn vor allem wir Verbraucher können mit unserem Kaufverhalten anregen, dass sich endlich etwas verändert. Höchste Zeit also, mindestens im persönlichen Rahmen die ersten Schritte in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen.

Jeder einzelne kann versuchen, nachhaltiger zu leben

Was bei uns dabei zugegebenermaßen ganz weit oben auf der Agenda steht? Sind Tiegelchen und Töpfchen, Cremes und Lotionen… Denn davon haben wir nicht zu wenige. Doch auch als bekennende Beauty Addicts ist es möglich, hier und da auf Plastik zu verzichten und auf eine nachhaltige Produktion zu achten – zum Beispiel, indem wir langfristig auf feste Shampoo-Alternativen umsteigen. 

Natürlich ist es dabei nicht Sinn der Sache, jetzt sofort kopflos alle Produkte aus unserem Badezimmer zu verbannen. Und auch Shampoo Bars enthalten leider oft noch einen Anteil an Mikroplastik oder werden mit dem fragwürdigen Stoff SLS (waschaktive Substanz, die unter Umständen austrocknend oder hautreizend wirken kann) angereichert. 

Doch auch wenn weiterhin Verbesserungsbedarf herrscht, so ist doch jeder Schritt in die richtige Richtung ein kleiner Anfang. Und den geht man mit einem festen Shampoo auf jeden Fall, da diese durch umweltfreundliche Verpackungen, eine tierversuchsfreie Produktion und nachhaltige Inhaltsstoffe wirklich so einiges zu bieten haben. 💪🏼

Die handlichen Pflegeprodukte sind gleichzeitig aber auch super reichhaltig und pflegen das Haar ebenso gut wie herkömmliche Shampoos. Anders als bei der ähnlich aussehenden Haarseife bestehen die Bars aus denselben (oder ähnlichen) Inhaltsstoffen, werden aber dann durch Wasserentzug komprimiert und zu einer festen Konsistenz verarbeitet. 

Dadurch bleibt der schäumende Effekt erhalten und auch die Pflegeroutine ändert sich kaum. Die Bars können in der Hand oder direkt auf dem Kopf zum Schäumen gebracht werden, um diesen dann wie gewohnt einzumassieren.

Nur dass eben (fast nebenbei) auf lästiges Verpackungsmaterial verzichtet werden kann… und wir deutlich länger etwas davon haben. Die Shampoo Bars von Lush beispielsweise, sollen (je nach Haarlänge und Beschaffenheit) tatsächlich so viel Inhalt hergeben, wie drei Flaschen Flüssigshampoo mit je 250 ml.

Und weil wir jetzt schon begeistert von der festen Alternative sind, stellen wir euch hier natürlich direkt unsere drei liebsten Shampoo Bars (perfekt zum Nachshoppen) vor…

Eine bunte Auswahl gibt es bei Lush

Klein, farbenfroh und voller Variation kommen die kleinen Pflegeprodukte von Lush daher. Durch die konzentrierte Form halten sie bis zu 80 Haarwäschen lang. Vorbei sind also die Zeiten der tausend Fläschchen und regelmäßigen Shampoo-Käufe.

Die Inhaltsstoffe variieren dabei von Bar zu Bar, sind aber nachvollziehbar aufgeschlüsselt und größtenteils auf natürlicher Pflanzenbasis. Ganz ohne synthetische Inhaltsstoffe kommen sie allerdings nicht aus.

Auf Tierversuche wird bei Lush dafür aber komplett verzichtet. So achten sie nicht nur bei der eigenen Produktion darauf, sondern auch bei all ihren zahlreichen Zulieferern.

Kaufen könnt ihr die festen Shampoos für 9 € im Onlineshop oder direkt in allen Lush-Stores.

 

Jolu Naturkosmetik vereint Shampoo und Spülung

Die drei Sorten des Naturkosmetikunternehmens vereinen direkt die Vorteile von Shampoo und Pflegespülung. Auch hier wird auf natürliche Inhaltsstoffe gesetzt, die fast ausschließlich aus nachhaltigem Anbau kommen.

Auch das Verpackungsmaterial ist aufs Nötigste reduziert, umweltfreundlich abbaubar und zum Wiederverwenden. Alle Produkte kommen dabei ohne Silikone aus, sind vegan und ohne zusätzliche Duftstoffe.

Die Shampoo Bars von Jolu gibt es als “Zitrone Orange“, “Lavendel Rosmarin“ und “Zedernholz Rosmarin“, wobei sie vor allem bei feinem, splissanfälligem und fettigem Haar Abhilfe schaffen. Ab 8 € bekommt man sie zum Beispiel im Onlineshop des nachhaltigen Unternehmens.

Christophe Robin nutzt die Kraft von Aloe Vera

Die 2-in-1 Shampoo Bar für Haare und Körper reinigt sanft und vitalisierend neben unserem Haar vor allem auch die Kopfhaut.

Das französische Label setzt auf eine vegane Produktion, natürliche Inhaltsstoffe und Aloe Vera als Hauptbestandteil. Dabei kommt das feste Shampoo ganz ohne Parabene, Silikone und das umstrittene SLS (bisher wurde nicht abschließend erforscht, in wieweit der Stoff gesundheitsschädlich oder schlecht für die Umwelt sein könnte) aus.

Für 16,50 € bekommt ihr das feste Haarprodukt online bei “Niche Beauty“.

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