Snack den Stress weg: DIE Foodexpertin aus New York verrät die besten Rezepte…

Fotos: Nicole Rutsch, Text: Laura Dunkelmann

Süßer Schokoriegel, saftiger Cookie oder ne Handvoll Gummibärchen (ok, zwei) – Davon nehmen wir gerne den Mund voll, wenn irgendwie alles gerade nervt. Ob E-Mails, Eltern, Boyfriend – oder man sich selbst irgendwie (was natürlich nur ganz selten passiert, wenn überhaupt).
Der Stress wird dann aber nicht weniger – sondern es gesellt sich noch ein schlechtes Gewissen dazu, wenn die leere Schokipackung da so liegt… 😅

Dabei lässt sich Stress wegsnacken – Wenn wir richtig zulangen.

„Healing Chef“, Reiki-Lehrerin und Empowerment-Profi  Nicole Rutsch  – die das Catering für Fashionshows wie Alexander Wang kredenzt und auch so für Models wie Kendall Jenner oder Gigi Hadid unter Anspannung mit passenden Häppchen versorgt, ist Expertin für gesundes Soulfood und Seelen-Balance. Sie arbeitet ganzheitlich – schaut auf die Wirkung von Inhaltsstoffe, aber auch ihre spirituellen Effekt.

Klar, dass sie ein paar Tipps für’s gute Frustfuttern hat und ihre Lieblingsrezepte verrät. 😍 Es geht um’s Mind, Body und Soul füttern – also nicht nur eine Stelle schnell kitten. Das bedeutet, eben auch an Nährstoffe zu denken und nicht nur den schnellen Kick im Gehirn.“

Essen kann Trost sein, Ablenkung, Entertainment – aber tatsächlich auch zusätzlich die Nerven stärken und dem Körper Energie zurück geben. Denn außer dem unguten Gefühl wirkt sich Stress auch physisch aus, der Körper will eben auch für die gute Laune kämpfen und wird dadurch auf Dauer müde.

Mit diesen Food schlagen wir gleich alles mit einer Klappe.

MANDEL TAHINI COOKIES

Der erste Anbiss: Schoko geht trotzdem. Aber die mit 80% Kakao. Das steckt besonderes viel Flavonoid drin, ein Pflanzenstoff, der tatsächlich den Anstieg von Stresshormonen mindert. 🍫

Am besten dazu Mandeln, die haben einen erdenden Effekt, damit kommt man buchstäblich gut runter,“ erklärt Nicole. Und wenn einem alles auf den Keks geht? Genau da auch zugreifen: „Mandel Tahini Cookies sind super – das Sesam im Tahini hat viele Mineralstoffe, die ausgleichend wirken.

Rezept für zwei Bleche:

220g gemahlene Mandeln 

2 g Meersalz 

Einen Teelöffel Glutenfreies Backpulver

Ca. 200 g Tahinipaste

Ca. 200 g Honig 

Ca. 10 ml Vanilleextrakt

Gehackte Pistazien zum dekorieren   

Backofen auf 170 ° C vorheizen. 

2 Backbleche mit Backpapier belegen.

Und so geht’s: 

 Gemahlene Mandeln, Salz und das Backpulver in eine große Rührschüssel geben. In einem kleinen Topf Honig, Tahini und Vanille vermengen und auf mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen und rühren, bis sich alles vermischt hat und die Konsistenz etwas dünner ist.

Den Inhalt des Topfes zu den trockenen Zutaten geben und zu einem Teig zusammen rühren. Der Teig sollte in Ihren Händen leicht zusammen kommen und sich warm und weich anfühlen. Die Mischung 10 Minuten ruhen lassen.

Den Teig in 2,5 cm große Kugeln rollen in 5 cm-Abständen auf die vorbereiteten Backbleche legen, damit sich die Kekse während des Backens ausbreiten.

Mit einer Gabel die Kugeln sanft flachdrücken und in die Mitte der Kugeln Pistazien geben.

8–10 Minuten backen oder bis die Ränder leicht gebräunt sind. Die Kekse sollten sich warm anfühlen, aber hart werden. Warten Sie, bis die Kekse vollständig abgekühlt sind, bevor Sie sie aus den Backblechen nehmen.

MANGO OAT BOWL

Nicht nur zum Frühstück, sondern auch zwischendurch ideal: Der Klassiker Haferflocken. Aber als Püree – im Einmachglas auch easy für unterwegs.
Meine Geheimwaffe ist eine Oat Bowl mit Mango! Haferflocken verbinden uns mit der Erde – Mango aktiviert das Sakralchakra – das Wiederum kurbelt das Selbstvertrauen an. Total wichtig, wenn’s gerade mal zu viel wird.

Rezept für zwei Portionen:

60 g gefrorene Mango

3 Kiwi

60 g Cups Haferflocken

480 ml Hafermilch

Und so geht’s: 

Alles in einen Blender geben und cremig pürieren. Mit Kokonussraspel oder Früchten garnieren.

BEET QUINOA SPINACH BOWL

Logisch, dass auch Salat ne gute Sache is(s)t – Aber schaut auf die Inhaltsstoffe! „Dieser Salt ist eine Geheimwaffe. Quinoa, Spinat, Blumenkohl – alles, was direkt aus der Erde kommt, hat auch einen besonders erdenden Effekt und kommt hier rein. Schon wenn man die Farben sieht, bekommt man gute Laune. Eier ist ein tolles Topping: Das Eiweiß gibt Energie, aber anders als Zucker – es stabilisiert den Blutzucker eher, es gibt nicht so ein Hoch und Runter. Stabilität ist das Stichwort.

Rezept für zwei Portionen:

170 g  Quinoa

120 ml Rote Beete Saft

225 g  Spinat

165 g  Blumenkohl

Brombeeren

2 Eier

Dressing:

1/3 Balsamico Essig

60 ml Granatapfel Saft

3 Teelöffel Olivenöl

1 Teelöffel Honig

1 Teelöffel Knoblauchpulver

1 Teelöffel Oregano

100 g Granatapfelkerne

Salz und Pfeffer

Und so geht’s: 

Quinoa nach Packungsanweisung kochen, abkühlen lassen. Mit Rote Beete Saft mixen. Blumenkohl mit Olivenöl in der Pfanne rösten, bis er weich ist und würzen. Eier nach Geschmack kochen. Spinat, Quinoa, Blumenkohl auf Tellern anrichten, mit Brombeeren garnieren und Eier dazu geben.

ROSE ENERGY BALLS

Und bei vor allem emotionalen Stress? „Rose, zb als ein Schuss Rosenwasser sowie Kokosnuss stimulieren der Herzchakra, geben dir also Liebe von Innen. Ich verarbeite die am liebsten in meinen Energy Balls. Datteln, Wallnüsse und etwas Kakao vermengen, dazu Kokosnussrasplen und ruhig auch getrocknete Rosenblätter geben,“ verrät sie.

Zutaten:

64 g Walnüsse

64 g Mandeln 

6 Medjool Datteln 

64 g ungesüßte Kokosraspel

32 g ungesüßtes Kakaopulver

15 g oder 1 EL Wasser

1 EL Ahornsirup

Prise Salz

Und so geht’s: 

Walnüsse und Mandeln in eine Küchenmaschine geben und in kleine Stücke hacken. Dann die Datteln, ungesüßte Kokosraspeln, Kakaopulver, Wasser, Ahornsirup und eine Prise Salz hinzufügen und erneut mischen, bis eine teigähnliche Konsistenz entsteht.
Um die Kugeln herzustellen, können Sie einen normalen Löffel oder einen Eislöffel (1,5 Esslöffel) verwenden, um die Mischung zu schöpfen und in Kugeln zu rollen. Legen Sie sie auf einen Teller oder in eine Schüssel, bedecken Sie sie mit Plastikfolie und kühlen Sie sie vor dem Servieren etwa eine Stunde lang ab.

Den Stress also bloß nicht noch mit schlechten füttern!

Man braucht wieder Energie – und zwar Gute. Und die nehmen wir auch mit dem Essen auf. „Stress kommt ja auch nicht nur von außen, sondern auch Innen – wichtig ist also, dass man auch dahin schaut und die Seel nährt.“ Für alle, die mehr Wissen – und Bissen! – wollen: Im September startet Nicole ihren ersten Workshop auf Deutsch und macht Event in Hamburg – Checkt ihren Instagram www.instagram.com/nicole_rutsch oder Website www.thebrooklynfraulein.com für alle Termine. 

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