Abstand halten und Sonne tanken? Besondere „Parkplätze“ machen es in New York möglich

Es sind keine leichten Wochen gewesen. Für niemanden von uns. Diese Ungewissheit, der Verlust, die finanzielle Notlage, das fehlende Miteinander. Nicht verwunderlich also, dass viele sich immer drängender ein Stückchen Normalität zurückwünschen würden. Eine, in der es ohne Probleme möglich ist, das Haus zu verlassen, sich mit Freunden im Park zu treffen, anderen Menschen ein Lächeln zu schenken.

Diese Pandemie ist aber nun mal noch nicht überstanden. Also bleibt es notwendig, sich und andere weiterhin mit Abständen und körperlicher Distanzierung zu schützen. Ja, auch wenn die Temperaturen immer höher klettern. Was wir statt Resignation also brauchen? Ist ein neues ’normal‘. Eine angepasste, überbrückende, solidarische Normalität. Und genau die will New York City seinen Bewohner*innen jetzt schrittweise ermöglichen.

Um das geregelte ‚Social Distancing‘ dennoch weiter aufrecht zu erhalten, wird in einem Park in Brooklyn zu ganz besonderen Maßnahmen gegriffen. Die Grünflächen des Domino Parks sind ganz einfach großflächig mit kreisförmigen Markierungen versehen. So soll gewährleistet werden, dass auch die natur-hungrigen Stadtmenschen in den begrünten Anlagen weiterhin Abstand halten.

Sehen so die Parks der (nahen) Zukunft aus?

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Jeweils eine kleine Gruppe von Menschen darf sich dabei gemeinsam einen „Parkplatz“ teilen. Sind alle markierten Flächen belegt, dann ist die Wiese eben voll. So wird Sonne tanken möglich gemacht – ganz ohne dabei gegen Regelungen zu verstoßen.

Und die New Yorker scheinen sich daran zu halten. Auf Bildern verschiedener Medienhäuser sind zwar volle Wiesen, aber eben auch entsprechende Abstände zwischen den Anwesenden zu sehen. Vielleicht also ein Konzept, das zum Vorbild werden kann? Schließlich wird so ganz ohne Druck oder erhobenen Zeigefinger einmal mehr die entscheidende Tatsache deutlich gemacht: Wir alle wünschen uns Normalität zurück. Wir alle sollten dahin aber schrittweise gemeinsam kommen. Als solidarische Gesellschaft, die aufeinander acht gibt, statt egoistisch zu sein. Und wenn das nun eine vorgezeichnete Markierung auf dem Boden zur Folge hat? Dann sollte sie wohl das Mindeste sein, woran wir uns beim Sonnenbaden halten. 🙏

Der Domino Park in Brooklyn könnte zum „Social Distancing“-Vorbild werden

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