Sollten wir nach einer Trennung den Kontakt ganz abbrechen?

Da war man eben noch bis über beide Ohren verknallt, wägte sich in Sicherheit und hatte sogar schon den Eltern vom neuen Freund erzählt (und ganz nebenbei auch schon ein Pinterest-Board mit Hochzeitskleidern angelegt) – und dann sitzt man plötzlich mit zitternden Knien neben ihm in einem völlig unerwarteten Wir-müssen-mal-reden-Gespräch. 😱 Mist.

Wie es danach weitergeht? Erst mal schnell ’nen Wein öffnen und die beste Freundin anrufen, die einen hoffentlich davon abhält, dem Ex zu schreiben, er möge es sich doch bitte anders überlegen. Und dann? Misten wir am besten ’ne Runde aus.

 

Ein vollständiger Kontaktabbruch wirkt zwar erst mal hart, aber eigentlich ist es das Beste, was wir nach einer Trennung tun können. Wenn wir unnötige Erinnerungen vermeiden, fällt das Loslassen leichter.

Mit Liebeskummer ist es nämlich auch nicht anders als mit Schürf- und Platzwunden. Wenn man immer wieder rangeht und nachschaut, wie es unter dem Pflaster so aussieht, kann auch nichts heilen. Ähnlich ist es, wenn wir immer wieder auf das Facebook-Profil unseres Ex-Freundes gehen und stalken, was er nach der Trennung macht, ihm betrunken Nachrichten schreiben oder regelmäßig inkognito an seiner Wohnung vorbeifahren. Ist absolut unnötig und schadet uns im Endeffekt nur selbst, weil wir die Trennung so nicht verarbeiten können.

Auch wenn man es nicht hören mag: Eine Weile auf Abstand zu gehen, hilft uns dabei, loszulassen. Wenn wir in ein paar Monaten die Trennung dann vollständig verarbeitet haben, können wir ja immer noch Kontakt zum Ex aufnehmen und nachfragen, wie es ihm so geht – falls uns das dann überhaupt noch interessiert…

Trennung leicht gemacht in 5 Schritten

1. Whatsapp-Chat archivieren

Klingt simpel, wirkt aber wahre Wunder. Dadurch, dass euer Ex nicht mehr direkt in der Chat-Liste auftaucht, werdet ihr viel weniger dazu verführt, nachzuschauen, ob er gerade online ist (und warum er euch dann bitte nicht schreibt). Wer trotzdem nicht die Finger vom Chat-Verlauf lassen kann und immer wieder in das Archiv geht, sollte den Chat ganz löschen (falls ihr später doch noch mal Bock auf eine Runde Nostalgie habt, könnt ihr euch den Chatverlauf vorsichtshalber vorher per Mail zuschicken…).

2. Entfreunde ihn bei Facebook. Und unfollow ihm bei Instagram

Nichts ist nerviger, als wenn im täglichen Facebook-Feed Bilder und Likes eures Ex-Freundes auftauchen. Was garantiert passieren wird, denn Facebook weiß ja unheimlicherweise ganz genau, mit wem ihr auch im wahren Leben rumhängt. Wem dieser Schritt schwerfällt, meldet sich einfach beim ‚Social Media Break Up Coordinator‘ an. Das Tool übernimmt das Deleten für euch.

3. Lösche alle Bilder von ihm

Klar fällt es erst mal schwer, die 1.000 Happy-Couple-Fotos in den Papierkorb zu verschieben. Trotzdem solltet ihr es tun, denn wenn ihr euch die ganze Zeit mit Erinnerungen an euren Ex umgebt, sind Liebeskummer-Rückfälle vorprogrammiert.

4. Lösch die Nummer von deinem Ex

Falls ihr zu der Spezies gehört, die nach ein, zwei Gläsern Wein dem Ex wehleidige Nachrichten à la „Geht’s dir jetzt wirklich besser? Ich muss immer noch oft an dich denken…“ schreibt, solltet ihr seine Nummer besser löschen. Das erspart euch so überflüssige Dinge wie eine mitleidige Breakup-Sex-Nummer, schäbige zweite Beziehungsanläufe oder dass sich euer letzter Funke Selbstbewusstsein verabschiedet, falls er nicht antwortet.

5. Ändere deine Nummer

Falls euer Ex zu der Sorte Mann gehört, die erst nach der Trennung bemerkt, was ihm eigentlich an euch lag, ändert eure Handynummer. Oder blockiert ihn. Das hat in etwa den selben Effekt, ohne dass ihr euch dafür erst mit eurem Handyvertrag auseinandersetzen müsst.

Credits: Le 21eme
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