Très Click
17.03.2020 von Très Click

Habt ihr euch mal gefragt, ob noch eine verborgene Seite in euch schlummert? Dieser Test verrät’s

Viele behaupten ja, dass jeder Mensch eine dunkle Seite hat. Irgendwo tief verborgen in seinem Inneren…

Zumindest wünschen wir uns doch mal ganz stark, dass sie das bei allen ist. Tief verborgen.

Aber hey, wenn wir an dieser Stelle nur mal – rein hypothetisch natürlich ☝🏻 – davon ausgehen, dass tatsächlich jeder von uns eine Seite in sich rumschleppt, die bisher noch nicht zum Vorschein gekommen ist, würdet ihr dann nicht gerne wissen, wie sich diese äußert?

Also, ob ihr vielleicht zu sadistischen Zügen neigt… oder ob ihr schizophrene Persönlichkeitsmerkmale habt… oder, oder? Ja, das klingt jetzt erstmal krass, aber gebt es zu, ein bisschen neugierig ist man doch trotzdem.

Und bevor jetzt erste Fragen aufkommen: Nein, wir sind weder zu den Leuten im weißen Kittel übergesiedelt, noch haben wir übers vergangene Wochenende hellseherische Fähigkeiten erlangt. Nein, wir sind vielmehr auf einen Test im Netz gestoßen, der darauf abzielt, das tiefste versteckte Selbst in einem zu offenbaren.

Und erfunden hat das Ganze bereits 1935 der ungarische Psychiater Léopold Szondi. Der nahm nämlich an, dass jeder Mensch, eine bestimmte Anzahl an mehr oder weniger ausgeprägten Trieben in sich trägt, die mit einer Persönlichkeitsstörung in Verbindung stehen können. Und genau die soll der so genannte „Szondi-Test“ offenbar erkennen.

Der „Szondi-Test“ zeigt euch, wer ihr wirklich seid

Wie das funktionieren soll, fragt ihr euch jetzt? Im Grunde genommen auf der bloßen Basis von Sympathie oder Abneigung. Der Test besteht nämlich darin, aus verschiedenen Bildern von „triebkranken“ Personen die zwei Gesichter auszuwählen, die einem a) am sympathischsten vorkommen und b), die man völlig abstoßend und angsteinflößend findet. Letztere sollen am Ende die unterdrückten Triebe in einem repräsentieren.

Kurze Erklärung an dieser Stelle: Der Test basiert auf der Vorstellung, dass die Merkmale und Eigenschaften, die uns an anderen stören, diejenigen sind, die in früheren Jahren unseres Lebens eine gewisse Abneigung gegen uns selbst verursacht haben, und die wir aus diesem Grund nun unterdrücken.

ABER (und das möchten wir hier wirklich in aller Deutlichkeit betonen): Die Ergebnisse dieses Tests bedeuten nicht, dass ihr tatsächlich irgendeine Art von psychischer Störung habt. Der Test wurde vielmehr dafür entworfen, um mögliche (!) verdrängte Impulse oder Gedanken jeder Art von Persönlichkeit zu enthüllen.

Ihr dürft das Ergebnis also nicht als fundierte, ärztliche Diagnose ansehen. Zumal uns auch nur eine verkürzte Version des Tests vorliegt. Eigentlich besteht der nämlich aus 48 Fotos.

Und darüber hinaus berichtet unter anderem auch Bord Panda, dass der Test im Laufe der Zeit schon von anderen Psychologen abgelehnt wurde, die meinen, dass das körperliche Erscheinungsbild einer Person kein wirklicher Indikator für die geistige Gesundheit sei.

Und trotzdem scheint der „Szondi-Test“ immer mal wieder aufzuploppen und die Leute zu beschäftigen. Wie auch jetzt in einem Facebook-Post von dem User Junji Noe, der völlig viral ging.

Wer also neugierig ist, kann den Test jetzt mal machen. Interessant sind die Zusammenhänge allemal. Wer von den Herrschaften da unten (alle litten an verschiedenen psychischen Störungen) gruselt euch am meisten?

Und hier kommen auch direkt die Antworten. DIESE Triebe lassen sich mit den acht Fotos in Verbindung bringen. (Kurze Side note vorab noch von uns: Wir könnten jetzt natürlich zu jedem Punkt noch ellenlange Beiträge verfassen, aber das würde definitiv den Artikel sprengen. Deswegen brechen wir die Infos aus dem Facebook-Post nur knapp runter… wer mehr Infos zu den einzelnen Punkten möchte, googelt am besten!)

1. Sadismus

Ihr wurdet früher höchst wahrscheinlich von bestimmten Personen dominiert, was euch geprägt hat und euren Wunsch stärkt, dasselbe nun mit anderen Menschen zu machen. Will euch allerdings jemand unterdrücken, reagiert ihr in einer passiv-aggressiven Art und Weise. Tief in eurem Inneren liebt ihr es, andere Menschen physisch oder emotional leiden zu sehen.

2. Epilepsie (Impulsivität/Kontrollverlust)

Ihr reagiert unglaublich intensiv auf äußere Einflüsse, gut oder schlecht. Ihr lehnt es ab, „negative Emotionen wie Wut, Impulsivität oder Reizbarkeit zu manifestieren“. All diese negativen Gefühle versucht ihr unter einer Maske zu verbergen. Doch wenn das nicht gelingt, explodiert ihr.

3. Katatonie (psychomotorisches Syndrom, etwa bei Depressionen)

Ihr seid höchstwahrscheinlich eine super intelligente Person mit einem überaktiven Verstand. Klingt erstmal nicht schlecht, doch bei dem Versuch, nicht den Kontakt zur Realität zu verlieren, fühlt ihr euch oft verloren und ausgeschlossen.

4. Schizophrenie

Wenn ihr diese Lady am Gruseligsten fandet, „unterdrückt ihr höchstwahrscheinlich die Apathie gegenüber anderen“. Beziehungen sind eine Herausforderung. Die zu euch selbst oder auch zu anderen.

5. Hysterie

Ihr unterdrückt wahrscheinlich die Tendenz nach Aufmerksamkeit zu suchen, obwohl es genau das ist, was ihr wollt. Denn auch wenn ihr eine bescheidene Person seid, liebt ihr es tief in eurem Inneren, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen.

6. Depression

Von außen betrachtet, seid ihr super glücklich und sprudelt vor Energie. Tief in eurem Inneren habt ihr es aber höchstwahrscheinlich mit Gefühlen der Selbstwertlosigkeit zu tun, sogar mit Selbsthass oder Schuldgefühlen.

7. Manie/ Wahnsinn

Ihr seid wahrscheinlich reif und ausgeglichen – innerlich allerdings vielmehr impulsiv. Ihr hasst Chaos und übermäßige Emotionen und seid verärgert, wenn Menschen genau das auslösen. Ihr unterdrückt hyperaktive Tendenzen, durch die ihr die Kontrolle verlieren könntet.

8. Dissoziative Identitätsstörung

Ihr wurdet als Kind wahrscheinlich von einem Elternteil oder Lehrer „gemobbt, diffamiert oder traumatisiert“, wodurch ihr schon früh ein Identitätsproblem hattet – auch im Bezug auf das eigene Geschlecht. Das bringt euch allerdings unbewusst dazu, euch nur noch mehr in eure Geschlechterrolle zu drängen. Typisches „Macho“-Verhalten als Mann beispielsweise oder die Betonung der Weiblichkeit als Frau.

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