Wir müssen reden: Darum solltest auch du vielleicht lieber Bio-Tampons tragen

Tampons stehen in letzter Zeit nicht selten in der Kritik. Und das aus ganz berechtigtem Grund.

Sie sind teuer (dafür, dass Frauen darauf angewiesen sind), schlecht für die Umwelt… und immer wieder Grund für die schlimmsten Horrorgeschichten. Gerade erst kochte wieder die Geschichte einer 16-Jährigen Schülerin hoch, die letztes Jahr auf Klassenfahrt tot in ihrem Bett aufgefunden wurde. 

Jetzt, ein Jahr später, kommt die Todesursache heraus: Sie erlitt einen toxischen Schock, ausgelöst durch den Tampon, den sie trug. Und das ist nicht die einzige Geschichte dieser Art, die uns erschaudern lässt. Aber sind Tampons wirklich SO gefährlich? Sollten wir vielleicht komplett auf sie verzichten?

Schicksale wie das der Schülerin passieren, weil sich auf dem Tampon Staphylococcus aureus“-Bakterien befinden können. Diese können über die Gebärmutter oder offene Wunden in den Blutkreislauf gelangen und bilden dort ein Gift. Das führt im schlimmsten Fall zu einem toxischen Schocksyndrom. Symptome können dabei sehr hohes Fieber (ab 38,9 °C), Blutdruckabfall und starker Hautausschlag sein.

Und ja, die Betonung liegt hierbei auf KÖNNEN. Denn solche Fälle sind sehr selten (1 Fall auf 200.000 Personen pro Jahr) und müssen auch nicht zum Tod führen.

Dennoch beunruhigt es, dass sich solche Infektionsherde auf einem Produkt befinden, dass wir so „nah“ an uns heranlassen. Da ist es wohl nur verständlich, dass Fragen nach den Inhaltsstoffen und der richtigen Anwendung von Tampons immer lauter werden.

Und dass wir langsam frustriert sind! Denn ironischerweise handelt es sich hierbei ja nicht um einen beliebigen Luxusartikel, den wir uns aus Jux und Tollerei anschaffen…

Was für Alternativen gibt es zum herkömmlichen Tampon?

Die Alternativen, auf die wir während unserer Periode hygienisch zurückgreifen können, sind nach wie vor an einer Hand abzählbar. Da gäbe es natürlich die Binden, Menstruationstassen oder auch spezielle Unterwäsche. Und jetzt eben auch eeendlich biologische Tampon-Varianten.

Die Marke „MYLILY“ produziert beispielsweise Bio-Tampons und die versprechen, viele der herkömmlichen Risiken und Probleme zu minimieren. Denn mal ehrlich, trotz der ganzen Horrorstorys wissen wir doch so gut wie gar nicht, was sich wirklich in unseren Tampons befindet. Und das, obwohl wir sie monatlich an einer der empfindlichsten Stellen unseres Körpers platzieren…

MYLILY will durch Aufklärung und Übersichtlichkeit jetzt der Problematik entgegenwirken, dass 9 von 10 Frauen sich über die Inhaltsstoffe tatsächlich noch nie Gedanken gemacht haben. Wie bitte?!

Tampons dürfen kein Tabu-Thema mehr sein

Das MUSS geändert werden! Die Marke gibt daher eine genaue Produktbeschreibung und liefert die Unterschiede zu herkömmlichen Tampons direkt mit. In den Biobaumwoll-Tampons wird nämlich auf pestizidfreie Baumwolle gesetzt (What? Das ist nicht der Standard?!). Und es wird auf Synthetikfasern und Schadstoffe wie Chlor, Duftstoffe und Glyphosat verzichtet.

Klingt schon mal weniger gruselig, oder? Vor allem weil gerade die synthetischen Stoffe Magnesium binden, wodurch die Scheidenflora verändert wird, was wiederum die Aufnahmen von Bakterien in den Blutkreislauf begünstigt. Und das können im schlimmsten Fall die Bakterien sein, die schließlich das toxische Schocksyndrom auslösen.

Natur pur = kein Risiko mehr?

Sind wir mit Bio-Tampons also völlig sicher und müssen uns nie wieder Gedanken machen? Ganz so einfach ist es leider nicht.

Auch hier sollten wir unsere Tampons natürlich regelmäßig wechseln. Im besten Fall alle 4-6 Stunden, was allerdings für alle Menstruationsartikel gilt. Auch die hygienische Einführung (immer mit gewaschenen Händen!) spielt eine entscheidende Rolle. Ebenso wie die Größe des Tampons, so bergen die Kleinsten tatsächlich das geringste Risiko.

Und dennoch überwiegen ganz klar die Vorteile. Denn auch der Tragekomfort und die Saugfähigkeit ändern sich nicht. Also ist es doch einen Versuch wert, oder? Ab 4,00 € kann man sich die Bio-Variante easy nach Hause liefern lassen, in regelmäßigen Abständen mit individueller Anzahl. Zum Probieren könnt ihr sie aber auch hier erst mal kostenlos testen.

Immerhin, es tut sich also langsam etwas. Und das ist gut so. Unsere Periode darf kein Tabu-Thema mehr sein. Und der hygienische Umgang damit schon mal gar nicht. Schließlich suchen wir uns das mit dem monatlichen Bluten ja nicht aus. Und haben daher auch ein Recht darauf, sie auf die sicherste, praktischste und komfortabelste Weise zu überstehen. Ganz ohne gesundheitliche Risiken

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