Anti-Aging für Tattoos – so pflegst du deine Bilder unter der Haut richtig

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Kein Scherz, auch dein geliebtes Tattoo hat mit Alterungserscheinungen zu kämpfen und verliert mit der Zeit seinen Glow. Bevor du jetzt aber anfängst zu verzweifeln oder sogar dein neues Werk in Frage stellst, lies lieber erstmal weiter. 😜

Denn genau wie im Gesicht und am restlichen Körper lassen sich die Spuren der Zeit zwar nicht komplett aufhalten, mit der richtigen Pflege hältst du dein Tattoo aber länger jung, als du dir vorstellen kannst. Weite dafür einfach deine Anti-Aging-Routine aus – vom Gesicht übers Dekolleté bis hin zu deinen Bildchen unter der Haut.

„Um die Farbe deines Tattoos so brillant wie möglich zu halten, solltest du es jeden Tag pflegen, weiß Felix Bäuerle, Innovation Manager aus dem Skin Stories Expert Circle bei Beiersdorf.

„Herkömmliche Bodylotion zu verwenden ist definitiv besser, als nicht zu cremen. Speziell auf die Bedürfnisse von tätowierter Haut abgestimmte Produkte unterstützen jedoch noch effektiver dabei, das Tattoo vor dem Verblassen zu schützen und es strahlen zu lassen.“ 

BerryFlux Vita etwa, ein aus den Stammzellen der Himbeere gewonnener Wirkstoff, stärkt die Haut, indem er die Bildung von Hyaluronsäure, epidermalen Lipiden – den Fetten der Oberhaut – Kollagen und Elastin fördert.

So trägt er zu mehr Hautstraffheit und Elastizität bei, sorgt für eine intakte Hautbarriere, ein glattes Hautbild und schützt vor Feuchtigkeitsverlust. Doch nicht nur über die genetisch veranlagte Hautalterung solltest du dir Gedanken machen.

Der größte Feind für strahlende Tattoos:

» UV-Strahlung ist die Hauptursache für vorzeitiges Tattoo-Aging. «
Felix Bäuerle

Auch äußere Einflüsse haben einen Effekt auf die Lebensdauer deines Tattoos. „UV-Strahlung ist die Hauptursache für vorzeitiges Tattoo-Aging“, so der Experte.

Sie führt dazu, dass Farbbrillanz und Leuchtkraft nachlassen. Das liegt vor allem daran, dass Farbpigmente generell empfindlich gegenüber Licht und UV-Strahlung sind. Kleidung, Gemälde und Fotos bleichen in der Sonne aus – genau so eben auch dein Tattoo. Vor allem rote Farben sind vom Fading betroffen, denn die hochenergetischen Sonnenstrahlen verursachen eine photochemische Spaltung der Pigmente, wodurch ihre Konzentration abnimmt.“

Als wäre das nicht schon genug, fördert UV-Licht die vermehrte Bildung von Kollagenasen, also der Enzyme, die das festigende Kollagenfasernetz der Haut abbauen und diese somit schwächen. Außerdem trocknen lange Sonnenbäder die Haut stark aus. Und ja, du kannst es dir denken, trockene, raue Haut lässt dein Tattoo generell blasser erscheinen.

Deshalb: NIEMALS auf einen Sonnenschutz (am besten mit LSF 50+) verzichten! ☝🏻

Unsere Tattoos sollen schließlich auch dauerhaft ein Hingucker bleiben, oder? Hier mal ein paar Promi-Beispiele:

Du fragst dich, ob du tätowierte Haut bedenkenlos peelen kannst? Nachdem die Wunde abgeheilt ist, also nach rund sechs Wochen, ist ein Peeling kein Problem und kann deinen Motiven nicht schaden. „Beim Tätowieren wird die Farbe bis zu zwei Millimeter tief in die Haut gestochen – durch die Epidermis bis in die Dermis“, erklärt Felix Bäuerle. Dort werden die Pigmente langfristig gespeichert. Ein Peeling hingegen wirkt nur auf der Epidermis, also der obersten Hautschicht.

Du siehst: Die richtige Pflege deines Tattoos lohnt sich und kann dir auf Dauer sogar das Geld (und die Schmerzen) fürs Nachstechen sparen.

Tipps für die richtige Tattoo-Pflege:

Solltest du gerade von einer Tattoo-Session kommen, gibt es hier noch eine Pflegeanleitung für die Wundversorgung von unserem Experten Felix Bäuerle.

1. Direkt nach dem Stechen

Klebe ein atmungsaktives Pflaster auf. Vorher unbedingt Hände waschen!

2. Sechs bis acht Stunden nach dem Stechen

Das Pflaster nur wechseln, wenn sich darunter viel Wundflüssigkeit gesammelt hat. Ansonsten drei bis vier Tage befestigt lassen. Solltest du es wechseln, Hände waschen, das Tattoo mit einer milden, pH-neutralen Seife abspülen und mit einem fusselfreien Tuch vorsichtig abtupfen, nicht reiben.

3. Ab dem vierten Tag

Jetzt kannst du das Pflaster entfernen. Trage bis zu sechsmal täglich eine dünne Schicht hautberuhigende Creme auf, die den Regenerationsprozess der Haut unterstützt. Auf Sport, Schwimmen und Sauna solltest du noch verzichten. Achte darauf, dass das Tattoo sauber bleibt und keine enge Kleidung an ihm reiben kann.

4. Ab der dritten Woche

Nun kann die tägliche Tattoopflege mit Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz beginnen, um das Motiv langfristig vor dem Verblassen zu schützen.

Und hier kommen die richtigen Anti-Tattoo-Aging-Pflegeprodukte:

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