Taylor Swift gewinnt den Gerichtsprozess – und setzt damit ein Zeichen für belästigte Frauen

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Endlich gibt es ein Urteil im Fall von Taylor Swift. Kurz zur Situation: Der Radio-DJ David Mueller verklagte die Sängerin, nachdem Taylor in der Öffentlichkeit erzählt hatte, dass er ihr während eines Meet and Greet im Jahr 2013  gegen ihren Willen unter den Rock gegriffen und an ihren Hintern gefasst habe. Mueller verlor daraufhin seinen Job bei dem Rundfunksender und verklagte Taylor auf mehrere Millionen Schadensersatz.

Nun entschied eine Jury in dem Fall für Taylor Swift. Dass sie den Namen des Radiomoderators genannt hatte und die sexuelle Nötigung damit öffentlich gemacht habe, sei völlig richtig gewesen. Ein Urteil, das weltweit wegweisend sein dürfte.

In Deutschland gab es bereits im Sommer letztes Jahres eine bedeutende Wende im Sexualstrafrecht. Union und SPD haben den Vergewaltigungsparagraphen verschärft. Seitdem wird einem „Nein“ im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen endlich die angemessene Bedeutung zugestanden. Der Grundsatz „Nein heißt nein“ wurde fest im Strafrecht verankert.

Taylor Swift möchte ein Zeichen für andere Betroffene setzen

Taylor Swift bedankte sich bei den Richtern und veröffentlichte gegenüber dem People-Magazin folgendes Statement:

„Ich möchte mich bei Richter William J. Martinez und der Jury für ihre sorgfältige Betrachtung bedanken und bei meinen Verteidigern Doug Baldridge, Danielle Foley, Jay Schaudies und Katie Wright dafür, dass sie für mich gekämpft haben und für jeden, der durch sexuelle Nötigung zum Schweigen gebracht wird. Mein Dank gilt auch allen, die mir während dieser vierjährigen Zerreißprobe und dem zwei Jahre andauernden Gerichtsprozesses beigestanden haben.“

Außerdem hoffe sie, dazu beigetragen zu haben, dass die Stimmen anderer Betroffener ebenfalls gehört werden.

Außerdem versprach Taylor Swift in naher Zukunft für verschiedene Organisationen zu spenden, die Opfern sexueller Gewalt Hilfe anbieten. Mueller muss Taylor nun einen symbolischen Schadensersatz in Höhe von einem Dollar zahlen.

Wir hoffen sehr, dass Taylors Gerichtsprozess auch in Deutschland zu einem Beispiel für die Justiz wird.

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