„The Confession Killer“ wird die nächste kranke Netflix-True-Crime-Doku, die uns nicht mehr loslässt

Ich bin gerade irgendwie reichlich froh darüber, dass mein Mittag heute eher spärlich ausgefallen ist. Der dicke Kloß in meinem Hals und das unangenehme Gefühl, das sich seit ein paar Minuten in meinem Bauch festgesetzt hat, reichen definitiv schon aus.

Aber was soll man bei Sätzen wie diesen auch erwarten: „Er ist eine Killermaschine.“„Keiner der anderen bekannten Serienmörder kommt auch nur annähernd an den Rekord von Henry Lee Lucas ran.“

Und genau da ist das Stichwort auch schon gefallen: Henry Lee Lucas – ein US-amerikanischer Serienmörder, dessen Gräueltaten sich wahrscheinlich nicht mal der beste Krimi-Autor in seinen kühnsten Träumen zusammendichten könnte.

Hunderte von Menschen (die Zahl 600 fiel an einer Stelle!!) soll Lucas in den 80er Jahren getötet haben. Männer, Frauen, Kinder… wahllos ausgesucht. Zumindest behauptete er das damals.

Ein wichtiger Punkt, der die neue Netflix-True-Crime-Doku über Lucas wahrscheinlich erst so richtig spannend machen wird.

„The Confession Killer“

 

Denn bis heute ist nicht sicher, wie viele grausame Morde der Serienkiller tatsächlich beging – und welche Taten er einfach nur fälschlicherweise gestand, wodurch etliche Ermittlungen damals geschlossen wurden und de facto ungelöst blieben. Entweder fanden sie den schlimmsten Serienmörder der Welt oder es war der größte Schwindel in der amerikanischen Kriminalgeschichte“, hört man eine männliche Stimme im Trailer sagen. 

Schwindel oder nicht… Klar, Lucas bleibt so oder so ein Monster. Mit 15 beging er den ersten (anfangs unentdeckten) Mord an einem jungen Mädchen, vergewaltigte jahrelang und tötete nach einem ersten Gefängnisaufenthalt seine Mutter… Wieder folgte Gefängnis, bis er 1970 auf Bewährung entlassen wurde und fleißig weitermorden konnte…

„Durch Schüsse, Würgen, Messer … Ich habe sie auf jede erdenkliche Weise getötet“, prahlt Lucas in einem späteren Verhör fast stolz über seine Taten. 

Taten, von denen einige jedoch sehr wahrscheinlich nicht seine waren. Denn trotz teilweise überraschend detaillierter Zeichnungen und Aussagen seitens Lucas, passten viele Dinge nicht zusammen. Doch die wurden damals einfach ignoriert…

„Sie behandelten ihn als Freund“

Es ist wohl wieder mal eins der besten Beispiele dafür, wie Polizeiarbeit versagt hat. Was man allein im Trailer daran sehen kann, wie die Ermittler mit Lucas (EINEM MEHRFACHEN MÖRDER) umgingen. Sie behandelten ihn nicht wie einen Mörder, sondern als Freund. Jeden Tag brachten sie ihm einen Erdbeermilchshake. Es war, als wäre er ein Filmstar“, heißt es im Clip. 

Und ganz ehrlich? Zu sehen, wie dieser Kerl fröhlich mit seinem Milchshake in die Kamera grinst und sich die Polizisten stolz auf Selfies mit ihm ablichten, lässt einen sauer aufstoßen!!!! 😠Jup, das ist ja wohl zum Kotzen.

Immerhin gibt es Menschen, die seinetwegen (und der schlechten Polizeiarbeit wegen) bis heute nicht wissen, was mit ihren getöteten Liebsten tatsächlich passiert ist. „197 Fälle wurden geschlossen, die noch offen sein sollten.“

Ihr merkt schon… „The Confession Killer“ liefert allein im Trailer schon genug Stoff, der einen wütend mit den Zähnen knirschen lässt. Und ja, irgendwie auch neugierig macht… 🙈(Warum wir alle so gerne True-Crime-Serien schauen, könnt ihr später übrigens hier nachlesen… und schon mal vorweg: NEIN, wir sind keine völligen Psychopathen. 😅)

Und außerdem steht da ja auch immer noch die Frage im Raum: Wenn Lucas all diese Menschen nicht getötet hat, wer dann?“

„The Confession Killer“ ab dem 6. Dezember auf Netflix

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