Très Click
20.12.2019 von Très Click

Eine Firma hat ernsthaft diese unbequeme Toilette entwickelt – um Klopausen zu verkürzen

Seid mal kurz ganz ehrlich, vor allem zu euch selbst. Der Arbeitstag zieht sich dahin, die Pause ist viel zu kurz, der Kollege anstrengend oder der Kopf einfach zu voll … Was macht ihr dann? Raucher können sich in so einem Fall die schnelle Auszeit vor der Tür genehmigen. Aber alle anderen? Tja. Die blockieren nicht selten eeeeetwas länger als vielleicht notwendig das stille Örtchen zum Runterkommen.

Das zumindest ist der ‚Vorwurf‘ des britischen Start-ups „StandardToilet“. Angestellte sollen nämlich immer mehr Zeit auf der Toilette verbringen. Mit dem Handy in der Hand zum Beispiel, um sich eine zusätzliche Pause einzuräumen. Kein Verhalten, das diese Firma unterstützen möchte. Ganz im Gegenteil. Mithilfe einer abgewandelten, patentierten Toilettenform wollen sie stattdessen dafür sorgen, den Arbeitsalltag wieder produktiver zu machen.

Ihre eigens entwickelte Toilette, die ab 175,00 € bereits bestellt werden kann, soll SO unbequem sein, dass niemand freiwillig länger als nötig mit dem privaten Geschäft verbringt. Der entscheidende Unterschied zur herkömmlichen Form? Bei diesem Modell ist die Brille um 13 Grad nach vorne abfallend. Dieser unnatürliche Winkel sorgt bereits nach wenigen Minuten für einen unangenehmen Druck in den Beinen. Ähnlich dem Gefühl einer leichten Kniebeuge. Autschi.

Bewertet die unbequeme Toilette am besten selbst:

„Verabschiedet euch von kleinen Komfortpausen. Diese neue, nach unten kippende Toilette soll nach 5 Minuten so unerträglich werden, dass man nicht mehr darauf sitzen kann. Der Hauptnutzen soll darin liegen, die Mitarbeiterproduktivität zu verbessern.“

Eine Toilette wird zum Arbeiter-Schreck

Was nach einem Albtraum für alle Mitarbeitenden klingt (vor allem für diejenigen, mit körperlichen Beschwerden), soll tatsächlich unglaublich effektiv für jedes profitorientierte Unternehmen sein. Denn, so heißt es auf der Website von „StandardToilet“, allein in Großbritannien würden Toilettenpausen die Arbeitgeber über 4,7 Milliarden Euro Verlust im Jahr kosten.

Ob es deshalb aber gleich der richtige Weg ist, die Angestellten körperlich leiden zu lassen?! Wir sind noch nicht so richtig überzeugt … Gesundheitliche Schäden sollten durch den abfallenden Toilettensitz allerdings nicht entstehen, verspricht Unternehmensgründer Mahabir Gill: „Alles, was steiler ist, würde größere Probleme verursachen. 13 Grad sind nicht zu unbequem, aber Sie werden schnell wieder vom Sitz herunterkommen wollen.“

So könne vor allem die ausgedehnte Social-Media-Time auf Klo wieder eingeschränkt werden. Fies, aber erfolgversprechend. Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, an dem den Angestellten die Köpfe zu rauchen beginnen. Oder – noch schlimmer – sie für die Extra-Pause tatsächlich (wieder) mit dem richtigen Rauchen beginnen.

Dann ja wohl doch lieber so …

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