5 Gedanken, die sicher jeder nach Netflix‘ „ÜberWeihnachten“ hat – und fühlt!

So, Freunde, jetzt isses passiert. Luke Mockridge (31) ist unter die Schauspieler gegangen. Also so richtig. Das Ergebnis: Die Netflix-Mini-Serie „ÜberWeihnachten“, bei der der Comedian übrigens nicht nur sein Schauspieldebüt gibt, sondern ganz nebenbei auch noch als Co-Produzent mit tätig ist. Und da ich Luke feiere (ihr nach seinem aufgeklärten (!) Bananen-„Fernsehgarten“-Gag hoffentlich auch wieder 😅) und Weihnachtsfilme sowieso, hab ich mir die Serie am Wochenende natürlich direkt mal gegeben. Sind ja auch nur drei Folgen. Spoiler: Ich bin tatsächlich bisschen emotional geworden. Und das aus mehreren Gründen. Doch bevor ich euch die gleich mit einem lauten „Ohhhhh ohhhh, ohooohooooooo“ (Bekomm nur ich den Ohrwurm nicht mehr raus?! 😬) um die Ohren knalle, kurz nochmal ein paar Worte zur Story.

In „ÜberWeihnachten“ geht’s in erster Linie um Basti (gespielt von Luke), der aus dem großen, wilden Berlin vor Heiligabend zurück in seine Heimat (das kleine Dörfchen Simmerath in NRW) kehrt, um Weihnachten zu feiern. Und naja, bei Basti läuft’s irgendwie nicht so rund.

Denn während seine alten Dorf-Kumpels ihn dafür feiern, dass er es als Einziger aus dem Kaff in die big City geschafft hat, sieht’s in Wirklichkeit eher so aus: Basti, der eigentlich gerne als Musiker durchstarten will, arbeitet stattdessen im Callcenter und gibt abends den Straßenmusiker. Er ist quasi dauerpleite. Ach ja, und seine Freundin Fine ist auch noch weg… die, wie sich daheim herausstellt, jetzt auch noch ausgerechnet mit Bastis jüngerem Bruder, dem Mustersöhnchen und Medizinstudenten, Niklas zusammen ist. Und dann verheimlichen seine Eltern auch noch irgendwas. Ich will nicht alles spoilern. Nur so viel: das Weihnachtschaos ist perfekt! Und DAS kennen wir doch alle auf die ein oder andere Art und Weise, oder? 😬 Was mich jetzt auch direkt zu meinem ersten Punkt kommen lässt:

1. Vieles ist SO relatable und macht mich genau deswegen irgendwie happy und traurig zugleich

Ja, wenn „ÜberWeihachten“ mit etwas überzeugen kann, dann mit diesem typischen Heimats-Feeling. Viele Szenen sind vom Ding her so ultra authentisch (die kleinen Klischees und das teilweise Overacting drumherum klammere ich jetzt mal bewusst aus), dass man an der ein oder anderen Stelle fast schon laut auflachen muss, weil man es eins zu eins aus seiner Family kennt. Man kommt nach Hause, das Essen steht schon aufm Tisch, der Klatsch und Tratsch der Nachbarn wird erstmal ausgepackt…  und trotzdem sind alle auch noch uuuultraaaaaa gestresst. Die Gans fürs Weihnachtsessen muss noch besorgt werden (Heiligabend gibt’s natürlich Kartoffelsalat und Wüüüüürstchen, Tradition bleibt Tradition) und einer macht bitte noch die Stube sauber. Man fühlt alles, oder? 😄

Und dann ist da halt noch das Ding mit den alten Freunden aus der Heimat, die man eigentlich nur einmal im Jahr sieht. So geht’s Basti auch. Also wird sich schöööön gepflegt in der Dorfkneipe verabredet und einer gebechert. Wie die letzten Jahre eben auch. Und Leute, bei all diesen Szenen bin ich halt echt ein bisschen emotional geworden. Denn genau DAS gehört zu Weihnachten eben auch dazu. Man sieht alle seine Leute wieder, hat Spaß zusammen, drückt sich. Quetscht sich in die überfüllte Dorfkirche und trällert Weihnachtslieder (ich heule jetzt noch beim Gedanken an den vergewaltigten Weihnachtsbaum 🤣🤣). Man läuft sich aufm Weihnachtsmarkt vielleicht zufällig übern Weg und trinkt ein, zwei oder fünf Becher Glühwein zusammen. Weil das eben so ist. Nur dieses Jahr eben nicht. Stichwort: Corona. Und ich will hier jetzt gar nicht groß düstere Stimmung verbreiten, aber irgendwie schwang diese dunkle Wolke beim Gucken die ganze Zeit mit. Wird halt alles bisschen anders dieses Jahr…

2. Oma Hilde ist die Geilste!

Aber jetzt zurück zu den freudigen Highlights der Serie. Und das ist ja wohl ganz klar Ommmmaaaa Hilde!!! Geiler geht’s echt nicht. 😂 Hab das ein oder andere Mal herrlich gelacht. Ob jetzt nach ihrem „Ich will zurück ins Heim! Gibt noch ‚Stirb langsam’“-Move, nachdem die Stimmung beim Weihnachtsessen mal wieder gekippt ist… oder ihre Reaktion beim Geschenke-Auspacken. Ein Handy? Nett. Aber hat das auch Tinder? Wichtig, Hilde. Wichtig.

Naja, Fine und Karina müssen sich darüber ja keine Gedanken mehr machen. Denn wie fasst Omi Hilde es ja passend zusammen? „Ihr wart beide mit beiden Brüdern in der Kiste. Willkommen aufm Dorf.“ Haha. Und kein weiterer Kommentar dazu.

3. Dieses Dörfchen ist ja wohl sowas von cute

Und wenn wir schon beim Thema Dorf sind. Wie ultra niedlich ist bitte das Setting in „ÜberWeihnachten“? Hab die ganze Zeit nur gedacht: Ohhhh, das Häuschen ist ja hübsch. Und das auch. Und diiieee Straße erst. Falls es euch ähnlich ging: Ein Großteil der Serie wurde in dem hübschen (wie wir jetzt alle wissen) Monschau, nahe der belgischen Grenze, gedreht. You’re welcome! Vielleicht gibt’s nach Corona dann ja bald die „ÜberWeihnachten“-Tagesführung durch Monschau. Wär doch cool!

4. Wie hat Basti seine Rechnung bezahlt?

Eyyyy, diesen Gedanken hatte ich fast schon wieder vergessen. 😆 Gut, dass es Twitter gibt. Denn wie zum Donnerwetter hat Basti bitte seine Saufrechnung in der Kneipe bezahlt? Von Mutti und Vaddi gab’s vorher sicher kein Geld (auch wenn seine Mum ihm ja gerne mal ein Scheinchen zuschiebt, haha) und das Sparbuch ist schließlich auch leer. Also wiiiieeee?

5. Danke für den Dauer-Ohrwurm

Ja, ich hab’s bereits oben erwähnt. Der Ohrwurm sitzt. Danke dafür, Basti. Oder Luke. Wie auch immer. Denn keine Ahnung, ob es euch ähnlich ging, aber immer, wenn Basti zur Gitarre gegriffen hat, war das für mich irgendwie auch Luke Mockridge. Der Luke, bei dem eigentlich keine seiner Shows vergeht, ohne dass der Comedian auch ein Ständchen trällert. Soooo, und weil ihr ja sicher alle noch nicht oft genug „Du bist ein Teil von mir… und ich ein Teil von dir… ohohooooo, ohoohoooooo“ in eurem Kopf mitgesungen habt, geht’s hier zur Spotify-Playlist zur Serie.

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Abschließende Worte: Falls ihr euch „ÜberWeihnachten“ noch nicht angeguckt habt, holt das jetzt mal nach. Dann fühlt ihr die Sachen da oben ganz sicher auch. 😛 Und als Entscheidungshilfe gibt’s heute mal keinen Trailer, sondern ein Interview von Luke mit Luke, äh, Basti! Viel Spaß! Und schon jetzt Happy ÜberWeihnachten für euch alle! ❤️

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