Lisa Marie Knitter
28.06.2017 von Lisa Marie Knitter

Du bist vergesslich? Gut, dann bist du vielleicht ein Genie!

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Stellt euch mal vor, ihr könntet euch an wirklich jedes Detail eures Lebens erinnern. Ganz klar, ohne Gedächtnislücken und immer abrufbereit. Das wäre wohl etwas heftig. Wir haben ja ohnehin schon zu viele Tabs in unserem Gehirn offen. Trotzdem stellen wir uns die Frage, warum wir uns an manches sofort und an einiges gar nicht mehr erinnern können.

 

Wie uns die Wissenschaft jetzt aber bestätigt, vergessen vor allem Genies öfter mal Dinge. Denn Sachen im Kopf nach gaaaanz hinten zu stellen ist überlebenswichtig und schafft Raum für neue Informationen. Laut der Forscher von der Universität Toronto ist das Vergessen essentiell für den Prozess des Erinnerns. Blake Richards, Professor und Studienleiter der Universität, sagt sogar, dass das eigentliche Ziel von Erinnerungen die Erleichterung von Entscheidungen ist. Es sei wichtig, irrelevante Dinge zu vergessen, damit wir uns auf die Sachen konzentrieren, die unsere Entscheidungen voran bringen.

Paul Frankland, Co-Autor der Studie, fügt noch hinzu: „Es gibt sogar neurologische Mechanismen, die das Vergessen beschleunigen.“

Die biologische Erklärung für alles: Die Forscher fanden Beweise dafür, dass das Gehirn aktiv Verbindungen zwischen Neuronen schwächt, die eigentlich Erinnerungsbrücken bilden. Außerdem fanden sie Neuronen, die durch biochemische Reaktionen und Nervenimpulse Gedanken auszuradieren.

Apropos, Gedanken. Braucht jemand welche? Wir haben uns irgendwie mal wieder zu viele gemacht …

Mehr über: Gesundheit, Studie, Körper, Gehirn, Leben, Vergesslichkeit, Bewusstsein, denken
Credits: Unsplash/Frank Park
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