Warum es so gut ist, mit Fremden zu sprechen

„Sie auch hier…?“ – *Stille*  „Jap …“ – Ah, schön …“

Sprechen mit Fremden… kann nett werden, muss es aber nicht. Es ist ein bisschen wie eine menschliche Wundertüte, in die man reingreift, und aus der man dann ein süßes Bonbon fischt oder eben eine saure Gurke.

Und wir reden hier nicht von den Smalltalks, die viele von uns ja sowieso schon jobbedingt kennen. Oder von den Gesprächen, die wir auf Partys mit Freunden des Gastgebers führen. Hier geht’s um den ONS der Konversation – zwei Fremde, die random aufeinander treffen und verbale Interaktion betreiben.

Dass es den Versuch aber auf jeden Fall Wert ist, öfter mal mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen – sei es in der Supermarkt-Schlange, an der Bushaltestelle oder beim Sport – zeigt eine neue Studie, die im Auftrag der BBC durchgeführt wurde.

Das Forscherteam rund um die Psychologen Nicholas Epley und Juliana Schroeder machte ein Experiment mit einer Gruppe von Pendlern in Chicago. Zunächst wollte man von den Fahrgästen wissen, wie sie generell zu einem Gespräch mit Fremden stünden. Die fast einhellige Meinung: nicht viel. Vor allem, weil die meisten annahmen, dass ihr Gegenüber negativ auf einen Konversations-Vorstoß reagieren würde. Sie schätzten, dass nur 40 Prozent der Mitfahrer überhaupt gewillt wäre, mit ihnen zu sprechen – aus Desinteresse und/oder Antipathie.

Das Überraschende: Die tatsächliche Erfolgsquote, als die Studien-Teilnehmer einen Versuch unternahmen, lag bei fast 100 Prozent! Fast jeder war froh, während seiner ereignisarmen Fahrt kurz ein Gespräch führen zu können. Das betraf übrigens extrovertierte wie introvertierte Menschen – Schüchternheit ist also keine Ausrede, liebe Leute! 😉

Natürlich macht so ein kurzer Plausch aus einem richtigen sch*** Tag auch keinen abgefahren tollen Tag, aber es sind doch wirklich solche kleinen Begegnungen – ein kurzer Schnack übers Wetter, ein Kompliment für das schöne Kleid, das Zusammen-Genervt-Sein über die Bahnwartezeit – was einem ein wenig Auftrieb im Alltagstunnel geben kann.

Und es ist nur einmal mehr der Beweis dafür, dass wir soziale Wesen sind, die den Bezug zu anderen Menschen brauchen – mehr, als wir es annehmen und mit weitaus besserer Resonanz, als wir denken.

Hier könnt ihr euch in die Studie einlesen! 😍

Wie ihr’s aber am Ende umsetzt, bleibt euch überlassen

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