Très Click
14.12.2020 von Très Click

Kinderpsychologin warnt: Die Weihnachtsmann-Lüge schadet Kindern

„Nur noch zehn Mal schlafen, dann kommt der Weihnachtsmann“, habe ich heute zu meinem dreijährigen Sohn Malo gesagt – und ärgere mich jetzt darüber. Denn ich habe gerade einen englischsprachigen Artikel entdeckt, der davor warnt, Kindern zu erzählen, dass es den Weihnachtsmann gibt. Puh! Ist denn gar keine Magie mehr erlaubt? Der Glaube an den rundlichen, älteren Mann mit Rauschebart ist doch eins der Dinge, die das Weihnachtsfest so besonders machen.

Gerade in diesem Jahr, in dem es keine Weihnachtsmärkte gibt. Keine kuscheligen Playdates und in dem auch sonst fast alles, was Kindern in der kalten Jahreszeit Spaß macht, verboten ist.

Nun ja, aber ganz unrecht hat die britische Kinder-Psychologin, die zitiert wird, nicht. Dr. Amanda Gummer erklärt, warum wir nicht flunkern sollten. Oder besser gesagt, nicht zu lange flunkern sollten: „Es ist wichtig, dass Kinder ihren Eltern vertrauen und glauben, was sie ihnen erzählen. Wenn sie den Mythos zu lange aufrechterhalten, besteht die Gefahr, dass sie ihre Glaubwürdigkeit beschädigen. Das kann sich negativ auf die Eltern-Kind-Beziehung auswirken, wenn die Kinder älter sind.“

Oh je! Und was genau heißt „älter werden?“ Bis wann darf Santa noch durch unseren Kamin rutschen und Geschenke ablegen? Die Expertin empfiehlt, Kindern spätestens mit etwa 10 Jahren die Wahrheit zu sagen. Falls sie bis dahin überhaupt noch an den Weihnachtsmann glauben. „Dies ist das Alter, in dem die Kinder in der Regel auf eine weiterführende Schule wechseln. Ansonsten kommt es darauf an, wann die Kinder anfangen, danach zu fragen.“

Puh! Dann habe ich ja noch so ca. 7 Jahre Zeit – ha, ha, ha! 😜 Und laut Dr. Amanda Gummer muss ich es gar nicht selbst ansprechen. Zumindest erst mal nicht: „Man sollte warten, bis sie fragen und sie dann selbst fragen, was sie denken. Es ist einfacher, einen Verdacht zu bestätigen, den sie bereits haben, als ihnen die Nachricht aus heiterem Himmel zu überbringen!“

Und noch ein Tipp von Dr. Gummer: Da kleine Kinder ja SEHR gerne Warum-Fragen stellen, hier die richtige Antwort: „Versuchen Sie zu erklären, dass kleine Kinder lernen müssen, gut und freundlich zu sein, und dass der Weihnachtsmann ihnen dabei hilft, diese Lektionen auf spielerische Art und Weise zu lernen.“ Geht klar!

‚Kannst dich also wieder beruhigen, lieber Santa! Und mit dem Kopfschütteln aufhören … Du darfst noch etwas bleiben. Zumindest bei uns. 🎅🏻

Mehr über: Weihnachten, Kinder, Mutter, mom
Credits: giphy, to __ drz __ via unsplash

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