Machen Vibratoren langsam unser Sexleben kaputt?

Ladys, es ist mal wieder Zeit für ein bisschen sexy Deeptalk unter uns. Wirklich deep. Denn dieses Thema geht definitiv nur UNS etwas an. Naja, und unseren kleinen Spielgefährten vielleicht noch. Und nein, ich spreche gerade mal ausnahmsweise nicht von euch, Boys. Hier und heute geht es nur um eins: Vibratoren

Die heimlichen Partner in Crime von wahrscheinlich einer ganzen Reihe Single- und Nicht-Single-Damen auf diesem Planeten (jaa, gebt es zu, Girls 😉). Aber hey, warum auch nicht? Denn wer sagt schon freiwillig nein zu einem Orgasmus auf Knopfdruck? Richtig. Niemand! Und eins muss man diesen pfiffigen Kerlchen ja schon lassen: Auf sie ist Verlass – und das so gut wie immer. 

Und ich weiß ja nicht, wie es euch so geht, aber manchmal können diese Teile einem auch echt das Leben retten! Guuuuut, das klingt jetzt mal wieder super dramatisch, aber weniger wahr ist es deswegen trotzdem nicht. Denn wer als Derzeit-mal-ohne-Mann-Girl (und ja, zu dieser Sorte gehöre auch ich gerade) Durststrecken kennt und kein schwarzes „Notfall“-Büchlein à la Chuck Bass hat, für One-Night-Stands in Dauerschleife so gar nicht der Typ ist und bei dem sich trotzdem in regelmäßigen Abständen die Lady da unten bemerkbar macht (✌🏻😄), braucht eben eine Alternative.

Und klar, man kann es sich natürlich auch immer noch ganz Oldschool-like selbst machen, aber DAS – und nun spreche ich einfach mal ganz offen für mich – erfordert nun wirklich mehr Zeit, mehr Geschick und ja, vielleicht manchmal auch mehr Geduld. Ganz im Gegensatz zu einigen Sex-Toys eben. 🍆 Und falls es unter euch noch Glückliche geben sollte, die noch nie einen AUFLEGvibrator ausprobiert haben, sage ich an dieser Stelle mal nur eins: Lasst alles stehen und liegen und holt euch so ein Teil! 😁 Höhenflühe garantiert, Mädels! Echt. 💥💯

Kleiner Fun Fact nebenbei: Ich tippe diese Zeilen, während genau so ein Vibrator nur eine Armlänge von mir entfernt auf meinem Schreibtisch liegt und sein Zwilling es sich bereits in meiner Schublade zu Hause bequem gemacht hat. #LoveMyJob 😄

Und ich bin ganz ehrlich: Seit ich dieses raffinierte, schwarze Ding ausprobiert habe (ok, jetzt wird’s echt deep 😂), kann ich Charlotte aus „Sex and the City“ fast schon ein wenig verstehen. Für alle Unwissenden: Sie war in einer SATC-Folge regelrecht Sex-Toy-addicted, nachdem sie zum ersten Mal ihren brandneuen, rosafarbenen Rammler ausprobiert hat. Und allein der Name sagt ja wohl schon alles…

Aber keine Sorge, so schlimm ist es bei mir definitiv noch nicht (promise 😅). Doch wenn ein wenig Solo-Time mit dem Vibrator in der Gleichung fast jedes Mal Höhepunkt ergibt, warum dann nicht einfach immer und immer wieder zu diesem absoluten Wunderteil greifen? Ja, WARUM? Bietet sich doch schließlich an, oder nicht?

Sex-Toys: Fluch und Segen zugleich?

Tjahahaaaa, die Antwort gibt’s jetzt. Und nur so viel vorweg: Ich hab ziemlich blöd aus der Wäsche geguckt, als mir Diplom-Psychologin Nele Sehrt mal eben, etwas durch die Blume gesprochen, offenbart hat, dass solche Sex-Toys auch Nachteile nach ziehen können. Und mein Gehirn nur so: Nachteile? Pfff, von wegen! Diese Nachteile soll mir doch mal bitte jemand erklären… 😄

Und das hat Nele Sehrt getan. Denn wenn man zu oft zu Auflegvibratoren, von denen ich gerade noch so lobend gesprochen habe, greift, kann sich das tatsächlich negativ auf die eigene Paarsexualität auswirken!!!! 😳

Moment, WAS?!?! 😱 Jup, it’s nothing but the truth, Leute! Vibratoren können echt ein Grund dafür sein, wenn ihr im Bett MIT eurem Partner, Lover (oder wie auch immer ihr den Glücklichen neben euch nennen wollt) unzufrieden seid.

Jetzt rattert der Kopf, oder? Jup, da ging es mir bei der folgenden Aussage von Nele Sehrt nicht anders: „Es gibt eine Studie, bei der ganz klar herausgekommen ist, dass Frauen, die beim Masturbieren mehr auf die Klitorisspitze gehen, signifikant unzufriedener bei der Paarsexualität sind.“

Kleine side note für alle: Mit einem Auflegvibrator kümmert man sich eigentlich um nichts Anderes als die Klitorisspitze (für einen kurzen Biologie-Exkurs bitte hier entlang 😉). Uff… Und gerade Frauen, die hauptsächlich gelernt haben, durch die Kliorisspitze zum Orgasmus zu kommen (was generell gar nicht falsch ist ☝️- das sagt auch die Expertin), haben oft deutlich mehr Schwierigkeiten dabei, auch während der reinen Penetration zum Höhepunkt zu kommen. Und das, weil eben schlichtweg das Training fehle.

» Kein Penis vibriert! «
Sexual-Therapeutin Nele Sehrt

Das soll jetzt natürlich keineswegs heißen, dass ihr euren persönlichen Rammler zu Hause sofort in die nächste Ecke schmeißen und nie wieder anrühren sollt (Herausforderung angenommen?! 😅), doch wie heißt es so schön: Bitte alles in Maßen! Denn wenn man sich mit seinem Vibrator quasi ständig von einem Feuerwerk zum nächsten hechelt und es dann im Bett mit dem Liebsten nicht mal ansatzweise knallt, kann das natürlich vor allem eins sein: frustrierend.

„Es kann durchaus sein, dass, wenn man zu sehr auf die Klitorisspitze konzentriert ist und dann beispielsweise mit dem Finger reingeht oder man sich auch andere Hilfsmittel holt, einem erstmal die Lust ein bisschen vergeht“, so Nele Sehrt. Und dann traf die Therapeutin mit ihrer Aussage wahrscheinlich so ziemlich den Nagel auf den Kopf: „Kein Penis vibriert!“ (Schade eigentlich – die Welt wäre so viel einfacher. 😂)

Doch genau das ist eben der Punkt! „Eine Vibrations-induzierte Stimulation gibt es in der Paarsexualität nicht. Es spricht überhaupt nichts dagegen, da auch mit zu arbeiten, aber wenn man sich immer nur auf eine Art und Weise der Stimulation konzentriert, vernachlässigt man dadurch eben die anderen“, führte die Sexualtherapeutin weiter aus.

So, und was heißt das jetzt für uns? Knallharter Entzug, oder was? 😳 Neee, aber wir sollten es uns eben auch nicht ZU einfach machen. Es ist wichtig, die Dinge breitgefächert für sich zu lernen und zu trainieren“, sagt auch Nele Sehrt. Klingt jetzt irgendwie nach Arbeit… oder? 🤔😅

Naja, aber dass wir Ladys es in Sachen Sex generell schwieriger haben als die lieben Herren der Schöpfung, machen ja bereits zahlreiche Studien deutlich (die Fakten lest ihr im ersten Teil unserer kleinen Orgasmus-Reihe). 

Und wenn wir unser Sexleben durch ein wenig mehr Training auch nur ansatzweise aufpeppen können, probieren wir das doch gerne aus, oder? Nele Sehrts Tipp: Wenn man zum Beispiel einen Dildo benutzt, sollten Frauen währenddessen auch Beckenbewegungen ausführen, weil allein durch die Beckenbewegung und das Loslassen, wird auch die Lust wieder gesteigert. Die Frauen sollten sich also durchaus trauen, das Becken mitzubewegen.“

Also Schluss mit toter Fisch geben und den Vibrator mal machen lassen, Girls (gilt auch für mich). 🐟😄 Wir haben hiermit offiziell einen neuen Vorsatz für 2019! Und in diesem Sinne also hoffentlich auf ein neues Jahr und neue (vibrationslose) Orgasmen!

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