
Ich habe die heißbegehrte Chanel 26 ergattert – und behalte sie NICHT
Wenn es eine Tasche gibt, über die gerade jeder spricht, dann ist es die Chanel „26“ – ein Design, das purer kaum sein könnte. Kaum Schnickschnack, klare Linien, klassisch modern: Die Tasche polarisiert. Manche sehen in ihr ein „zu einfach“, um so teuer zu sein. Andere sehen genau das perfekte Minimal-Statement eines neuen Chanel-Kapitels, das Mode neu definiert – indem es sich reduziert auf das, was wirklich zählt. Klingt gut, oder? Ich habe mir die neue It-Bag mal ganz genau angesehen …
Chanel und ich – eine ehrliche Beziehung
Ich bin eine echte Taschen-Expertin. Ich besitze unzählige Designertaschen und empfehle nur die weiter, die wirklich Alltagstauglichkeit, Stil und Funktion vereinen. Ich bin keine Taschensammlerin im klassischen Sinne: Taschen sind für mich Werkzeuge des Alltags, die getragen, geliebt und genutzt werden wollen – nicht bloß im Schrank stehen.
Deshalb habe ich die Chanel „26“ in der kleinsten Variante in Schwarz gekauft. Ein Klassiker auf dem Papier – elegant, clean, ikonisch. Aber in der Realität? Für meine Körpergröße war sie einfach zu klein. Sie war hübsch, keine Frage – aber der Alltag verlangt mehr Volumen, mehr Alltagstauglichkeit. Also habe ich sie verkauft… und zwar so schnell, dass ich den Originalpreis zurückbekommen habe. So begehrt ist dieses Modell auf dem Second-Hand-Markt. Denn in Sachen Re-Sell-Value spielt Chanel in einer ganz eigenen Liga.
Was macht die Chanel „26“ so besonders?
Was viele Modefans an diesem Modell lieben:
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Minimalistisches Design
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Reduktion aufs Wesentliche
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Ein Look, der zwischen „klassisch“ und „ultra-modern“ pendelt
Und genau das ist auch der Punkt: Für manche ist Reduktion zu wenig – für andere ist sie der neue Luxus. Gerade in einer Saison, in der cleaner Chic ganz oben auf den Laufstegen steht, ist das puristische Chanel-Statement ein Zeichen für Haltung.
Warum ich jetzt NICHT auf die größere Variante spare
Ich finde leider nur bei dem kleineren Modell die Proportionen richtig chic. Es gibt die Hype-Bag in noch zwei weiteren Größen – auch super schön, keine Frage. Aber mit dem Mehr an Stauraum verschieben sich in meinen Augen die Größenverhältnisse so, dass die Tasche tatsächlich etwas langweilig aussieht. Tja, das ist das Dilemma.
Ich will eine Tasche, die ich tatsächlich benutze, jeden Tag, die Platz für Geldbörse, Schlüssel, Sonnenbrille und mehr hat – die zu meinem Leben passt. Und das hat die größere Chanel-Variante definitiv. Aber finde ich die kleiner schöner, ja! Sieht ganz so aus, als ob in diesem Fall „You can’t have it alle gilt“. Ist ok für mich, denn, so wie ich mich kenne, kommt mein neuer Favorit schneller als mir lieb ist an den Start …
