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Bandana von Kopf bis Fuß: Diese 3 Styling-Ideen tragen wir bis in den Herbst
Eigentlich dachten wir, das Bandana hätte seinen modischen Höhepunkt bereits erreicht. Schließlich war es in diesem Sommer wirklich überall zu sehen: als Dreieck gefaltet über den Haaren, tief in die Stirn gezogen oder um einen Dutt gebunden. Tja. Das war offenbar erst der Anfang. Denn jetzt wandert das Bandana vom Kopf direkt in den restlichen Kleiderschrank. Tücher werden um den Hals geknotet, ersetzen den Gürtel oder verwandeln sich sogar in ein Oberteil. Das sogenannte „Scarf Dressing“ gehörte zu den auffälligsten Styling-Ideen auf den aktuellen Runways und dürfte uns deshalb auch durch den Spätsommer und Herbst begleiten.
Das Beste daran: Wir müssen dafür nicht unbedingt etwas Neues kaufen. Ein quadratisches Tuch, das bisher eher dekorativ in der Schublade lag, kann plötzlich ein komplettes Outfit verändern.
Warum Bandanas auch im Herbst bleiben
Dass Bandanas gerade wieder überall auftauchen, hat vermutlich mit ihrer perfekten Mischung aus Nostalgie und Alltagstauglichkeit zu tun. Das Paisleymuster erinnert an Western-Looks, die 90er und die frühen 2000er, wirkt richtig kombiniert aber trotzdem überraschend modern. Nachdem Stars wie Dua Lipa, Zendaya und Gigi Hadid das Tuch im Sommer wieder auf den Kopf gebracht haben, zeigen die Kollektionen für Pre-Fall und Herbst 2026 bereits, wie es weitergeht. Bei Tod’s, Baum und Pferdgarten und Zankov tauchten Bandanas auf dem Runway auf. Andere Labels verwandelten größere Tücher in Gürtel, Tops und zusätzliche Layer.
Kurz gesagt: Das Bandana ist nicht mehr nur ein Accessoire für Bad-Hair-Days. Es wird Teil des eigentlichen Outfits.
1. Statt Kette: das Bandana um den Hals
Die einfachste Möglichkeit, ein Bandana jenseits der Haare zu tragen, ist vermutlich auch die wirkungsvollste: als kleines Halstuch.
Dafür wird das Tuch diagonal zum Dreieck gefaltet und locker um den Hals gebunden. Die Spitze kann vorne auf der Brust liegen, während der Knoten hinten verschwindet. Wer es etwas weniger nach Cowboy aussehen lassen möchte, dreht den Knoten seitlich oder trägt das Tuch mit einer Perle aufgezogen.
Im Spätsommer funktioniert das besonders gut zu weißem Tanktop, Jeans und Flip-Flops. Sobald es kühler wird, kombinieren wir das Bandana mit Hemd, Lederjacke, Wildlederblazer oder Trenchcoat. Gerade zu schlichten Outfits in Schwarz, Grau, Braun oder Creme bringt ein gemustertes Tuch sofort mehr Tiefe hinein.
Wichtig ist nur, den restlichen Schmuck eher zurückhaltend zu halten. Das Bandana übernimmt hier schließlich bereits den Job der Statement-Kette.
Unser Styling-Favorit: ein Paisley-Bandana in Tomatenrot oder Buttergelb zu weißem T-Shirt, dunkler Jeans und brauner Wildlederjacke.
2. Statt Gürtel: das Bandana um die Taille
Auf den Runways werden Tücher inzwischen ganz selbstverständlich über Hosen, Röcke und Kleider gebunden. Und genau dieses Styling ist perfekt für alle, denen ein klassischer Gürtel manchmal zu streng wirkt.
Ein größeres Bandana lässt sich dafür diagonal falten und locker durch zwei Gürtelschlaufen ziehen. Alternativ wird es direkt um die Taille oder etwas tiefer auf der Hüfte gebunden. Besonders modern wirkt der Look, wenn die Enden seitlich und nicht exakt in der Mitte herunterhängen. Zu einer simplen Jeans und einem Tanktop entsteht so innerhalb von wenigen Sekunden ein deutlich interessanteres Outfit. Über einer weiten Anzughose wirkt das Tuch fast wie eine kleine Schärpe. Und auch ein schlichter Rock oder ein weiteres Kleid bekommt durch ein Bandana sofort mehr Struktur und Taille.
Für den Herbst mögen wir die Kombination mit Strickpullover, gerader Jeans und Loafern. Das Tuch darf dabei ruhig unter dem Pullover hervorschauen – es muss nicht perfekt sichtbar oder symmetrisch gebunden sein. Bei kleineren Bandanas funktioniert der Trick übrigens auch, wenn man das Tuch nur an einer einzelnen Gürtelschlaufe befestigt. Das wirkt etwas zurückhaltender, bringt aber trotzdem Farbe und Bewegung in den Look.
Unser Styling-Favorit: Ein dunkelblaues Bandana seitlich über einer einem weißen Leinenkleid, dazu ein Pullover und Loafer.
3. Statt Top: das Bandana als zusätzliche Lage
Die mutigste Variante ist gleichzeitig die, die am meisten nach Runway aussieht: Das Bandana wird selbst zum Oberteil. Dafür braucht es allerdings ein größeres quadratisches Tuch. Dieses wird zum Dreieck gefaltet, vor der Brust platziert und im Rücken gebunden. Im Hochsommer kann es solo getragen werden. Für den Alltag und die Übergangszeit gefällt uns die gelayerte Version allerdings fast noch besser. Ein Bandana-Top über einem weißen T-Shirt oder einem schmalen Tanktop wirkt sofort entspannter und ist deutlich unkomplizierter zu tragen. Im Herbst kann ein großes Seidentuch sogar über einem eng anliegenden Longsleeve oder Rollkragenpullover gebunden werden. Dadurch bekommt der sommerliche Styling-Trick plötzlich eine völlig neue Saison.
Wer kein ausreichend großes Tuch besitzt, kann auch zwei Bandanas miteinander verknoten. Dabei sollten die Knoten allerdings gut sitzen und das Ganze lieber über einem Top als direkt auf der Haut getragen werden. Besonders schön wirkt diese Variante, wenn sich eine Farbe aus dem Bandana im restlichen Outfit wiederholt. Ein braun-cremefarbenes Tuch kann beispielsweise mit brauner Hose oder Wildlederjacke kombiniert werden. So sieht der Look bewusst zusammengestellt und nicht nach spontan umfunktioniertem Halstuch aus.
Unser Styling-Favorit: Ein gemustertes Seidentuch über einem schwarzen Longsleeve, dazu eine weite schwarze Hose und schlichte Ballerinas.
Zum Nachshoppen:
Diesen Herbst heißt es: Paisley Print everywhere!
Und übrigens: Paisley kann längst mehr als Bandana! Der ikonische Print hat sich in dieser Saison einmal quer durch unsere Garderobe gearbeitet. Im Sommer haben wir ihn schon auf Badeanzügen und Blusen gespottet – und jetzt? Zieht Paisley einfach mit uns in den Herbst. Besonders auf Strick bekommt das Muster gerade ein ziemlich cooles Update im Alanui-Stil und wirkt plötzlich weniger Boho-Festival und viel mehr Fall Fashion 2026. Unser Take-away: Das Bandana bleibt – aber Paisley tragen wir jetzt einfach überall.
Zum Nachshoppen:
Credits:
PR, Pinterest










