Vielleicht geht es gar nicht um die Vergangenheit
Je länger wir uns mit dem Thema beschäftigt haben, desto mehr hat sich unser Blick darauf verändert. Eigentlich geht es bei der HPV-Impfung für Erwachsene nicht darum, die Vergangenheit zu korrigieren. Niemand kann mit einer Zeitmaschine zurückreisen und Entscheidungen mit 12 noch einmal treffen. Es geht vielmehr um eine andere Frage:
Welche Möglichkeiten habe ich heute, um bestimmten HPV-bedingten Erkrankungen individuell vorzubeugen? Und das ist deutlich einfacher zu beantworten.
Die Frage, die du deiner Ärztin stellen könntest
Vielleicht musst du nach diesem Artikel gar keine Entscheidung treffen. Vielleicht reicht erst einmal eine einzige Frage beim nächsten Termin: „Ich habe damals die HPV-Impfung nicht bekommen. Macht es Sinn, dass wir darüber sprechen?“ Mehr nicht. Denn viele Erwachsene wissen schlicht nicht, dass dieses Gespräch überhaupt noch geführt werden kann.
Unser Fazit
Wenn du die HPV-Impfung damals verpasst hast, bedeutet das nicht automatisch, dass das Thema für immer erledigt ist. Du musst die Zeit nicht zurückdrehen. Und du musst auch nicht jede Gesundheitsentscheidung damals schon bewusst getroffen haben.
Manchmal reicht es völlig, sich heute zu informieren und herauszufinden, welche Möglichkeiten man jetzt noch hat.
Und genau dafür ist es nie zu spät.
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Initiative „ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs.“ Er ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Weitere Informationen rund um HPV und Möglichkeiten Krebsprävention sowie die Möglichkeit, einen Termin in deiner Arztpraxis zu vereinbaren, findest du bei ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs..