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| 12.12.2025 | by Ninon

Ich habe 5 Jahre lang versucht, Glass Hair zu bekommen. So ist es mir endlich gelungen

Glass Hair. Dieses magische, spiegelglatte, hochglänzende Phänomen, dem ich 5 Jahre hinterher gehechelt bin, bis ich kurz davor war, es aufzugeben. Ich habe ALLES probiert: Seren, Glanzbooster, DIY-TikTok-Hacks (bitte fragt nicht), Glossings, Ölkuren, Treatments, die so gut rochen, dass ich sie eigentlich aufs Brot hätte schmieren können.
Manches half (ein bisschen), vieles kostete nur Geld und am Ende war mein Haar immer noch: strohig, glanzlos, platt.

Bis ich eines Tages – aus purer Verzweiflung – in die tiefe Hair-Care-Rabbit-Hole von Abbey Yung fiel. Und plötzlich ergab alles Sinn.

Die Abbey-Yung-Methode – aber in „Real Life“

Wer Abbey Yung kennt, weiß: Diese Frau ist die Marie Kondo des Haars. Ihre Routinen sind wissenschaftlich, logisch, brillant – und: unfassbar aufwendig. Sie hat ein 12-Step-Bonding-Ritual, das vermutlich die NASA beeindruckt, aber Ninon, Mutter von zwei Kindern, Teilzeit-Shopaholic, Vollzeit-Busy… hatte dafür weder Zeit noch Budget. Mein Lieblings-Kommentar unter ihrem 30-(!)-Produkte-Wochenplan ist: „Zum ersten Mal verstehe ich die Ausrede, „Da kann ich nicht, da muss ich Haare waschen!““

Also habe ich ihre Methode genommen, sie brutal entschlackt und eine Version gebaut, die sogar an einem Dienstagmorgen um 7:10 Uhr machbar ist, wenn ein Kind seine Trinkflasche nicht findet und das andere ein Buchreferat um 8 Uhr hält, von dem es dir um 7:55 erzählt.

Und dann passierte es.
Glass Hair. In echt. Zum Anfassen. Und ohne Extensions.

Hier sind meine Game Changer – in völlig zufälliger Reihenfolge, denn sie sind ALLE wichtig:

1. ElVital Pre Shampoo – Der Bond-Repair-Startschuss

Das Produkt, das ich am ehesten als „Abbey-Yung-Einstiegskurs“ bezeichnen würde.
Ein Pre-Shampoo, das geschädigte Verbindungen stärkt, Frizz vorbeugt und die Haare schon vor der eigentlichen Haarwäsche in den Reparatur-Modus bringt.

Ich trage es auf die Längen auf, lasse es kurz einwirken – und jedes Mal werden meine Haare griffiger, stärker und einfach… kooperativer. Ein underrated Superstar.

2. K18 – Die Mikrobiologin unter den Haarprodukten

K18 ist wie Botox für die Haarstruktur. Nur besser.
Es repariert wirklich von innen – und zwar nicht nach zehn Anwendungen, sondern oft nach einer einzigen.
Ich verwende es sparsam (mein Konto dankt es mir), aber konsequent: nach jeder dritten oder vierten Haarwäsche. Und (ganz wichtig): Seit ich es nicht wie auf der Packung angegeben NACH der Haarwäsche, sondern unter der Dusche wie einen Conditioner (also mit Ausspülen) verwende, wirkt es noch viel besser. Ebenfalls ein Tipp von Abbey Yung, btw!

3. Epres Bond Repair – Flüssige Intelligenz

Epres ist für mich die simpelste und gleichzeitig smarteste Art, Bond Repair zu machen.
Aufsprühen, trocknen lassen, fertig. Keine langen Einwirkzeiten. Kein Stress.
Und trotzdem: mega Glanz, mega Stärke. Ich weiß beim besten Willen nicht, warum dieses Produkt in Deutschland noch so unbekannt ist. Wenn ich EIN Item wählen müsste, das am meisten zu meinem Haar Makeover beigetragen hat, dann wäre es dieses!

4. L’Oréal Glycolic Gloss Conditioner – Der Glow, den mein Haar gebraucht hat

Ein Conditioner mit Glykolsäure – klingt nach Skincare?
Genau. Und so fühlt es sich auch an.
Die Oberfläche wird glatter, reflektiert mehr Licht, und plötzlich sieht es so aus, als hätte ich ein Salon-Glossing bekommen. Die ganze Serie ist der Hammer!

Die besten Glass Hair-Produkte

5. Bürsten? Ja – aber wie eine Disney-Prinzessin

Ich war früher Team „Bürsten ist Bürsten“. Falsch! Ich denke mit Schrecken daran zurück, wie brutal ich meine langen Haare in der Vergangenheit malträtiert habe.
Heute bürste ich langsam, vorsichtig, immer in den Spitzen beginnend – und mein Haar dankt es mir mit null Haarbruch und einer Geschmeidigkeit, die fast unverschämt ist. Ich habe mir sogar eine echte „La Bonne Brosse“, den Rolls Royce unter den Bürsten (siehe oben) gegönnt. er weniger ausgeben will, dem sei diese Zauberbürste empfohlen. Hammer!

6. MoroccanOil Perfect Defense – Mein größtes Aha-Erlebnis (!!!)

Hitzeschutz habe ich immer schon verwendet, aber früher als Creme. Die ließ sich schwer gleichmäßig verteilen – und war oft noch feucht, wenn ich mal mit Glätteisen oder Lockenstab an mein Haar gegangen bin. Ein Riesen-Fehler! Das Zischen sind deine Haare, die da verbrennen. Heute verwende ich den Hitzerschutz als Spray (lässt sich super gleichmäßig auftragen) und föhne ihn vorsichtig trocken, bevor ich andere Hitze-Tool verwende. Ein Game Changer!

7. Seiden-Haargummis – Kleine Veränderung, großer Effekt

Metallfreie oder Seiden-Haargummis sind kein Luxus – sie sind Haarbruch-Versicherungen. Wenn ich daran denke, wie oft ich mir Haare mit minderwertigen haargummis rausgerissen habe, kommen mir glatt wieder die Tränen.

8. No Wash? No Problem

Ich habe viele und lange Haare – und wenig Zeit. Sprich: Ich wasche meine Haare nicht so oft, wie ich eigentlich möchte. Das Trockenshampoo, das meinen Look immer rettet, ist das von Living Proof. Null weiße Rückstände, dafür Volumen und Frisch-Gewaschen-Feeling hoch Hundert. 1000 Percent recommend!

9. Haarausfall? No Thanks

Dass eine gesunde Kopfhaut der Anfang von schönen Haaren ist, sollte mittlerweile bekannt sein! Das Anti Haarausfall-Serum von Shu Uemura beruhigt die Kopfhaut und hilft, die Haare fester zu „verankern“. Nicht günstig, aber so worth it!

"Hitzeschutz IMMER trocken föhnen bevor man zum Glätteisen greift!"

10. Schlafen mit lockerem Zopf – Anti-Friction-Chic

Der größte Glanzkiller ist Reibung. Seit ich mit einem sehr lockeren Zopf schlafe, sieht mein Haar morgens aus wie frisch geföhnt – statt wie ein Kissenabdruck auf zwei Beinen. Apropos Kissen: Ich schlafe auf einem Seidenkissen, auch das hilft enorm gegen Frizz.

11. Double Shampooing – Die Reinigung, die wirklich reinigt

Ich mache immer:

  1. Reinigendes Shampoo (um Stylingprodukte rauszuholen)

  2. Alpecin Coffein Shampoo (ja, wirklich – Koffein belebt nicht nur mein Gehirn) An dieser Stelle kannst du auch jedes andere Shampoo mit gezielter Wirkung verwenden, z.B. Volumen-Wash oder auch ein Anti-Schuppen MIttel. Wichtig ist die Reihenfolge von erstens reinigendem Produkt, gefolgt von einem Shampoo mit gezielter Wirkung.

Seitdem wird mein Haar sauberer, leichter und glänzender, weil Conditioner und Treatments besser wirken.

Und jetzt? Ich bin ein wandelnder Spiegel.

Meine Haare sind so seidig, glänzend und stark wie nie zuvor.
Ich brauche weniger Zeit fürs Styling, weniger Hitze, weniger Produkte – und sehe trotzdem aus, als würde ich heimlich dreimal die Woche zu einer 120-Euro-Blowout-Bar laufen.

Die Mischung aus Bond Repair, smarter Technik, weniger Reibung und konsequentem Hitzeschutz hat bei mir den Unterschied gemacht. Ist es Abbey-Yung-Level? Nein. Ist es Ninon-Level? Also realistisch, bezahlbar, wirksam?
JA. Und wie. Wenn du also schon immer Glass Hair wolltest – ohne NASA-Routine –, dann teste meine Abkürzung.
Es funktioniert wirklich!

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