
Alex Webb for Lavazza
Der neue Lavazza Kalender 2026 zeigt Italien so, wie wir es noch nie gesehen haben
Es gibt Kalender – und es gibt den Lavazza Kalender, der eigentlich kein Kalender ist, sondern eine kleine Reise aus Licht, Farbe und Alltagsszenen, die plötzlich wie Filmstills wirken.
Und dann gibt es noch Alex Webb, den Magnum-Fotografen, der seit Jahrzehnten für seine Kompositionen voller Schatten, Bewegung und Farbe weltberühmt ist. Für seine Fähigkeit, Chaos zu ordnen, ohne ihm die Freiheit zu nehmen. Für seinen Blick auf Menschen, der nie wertet, aber immer berührt.
Gemeinsam erzählen Lavazza und Webb in der neuen Ausgabe eine Geschichte, die größer ist als ein Motiv pro Monat:
eine Grand Tour durch das Italien, das man nur sieht, wenn man bereit ist, langsamer zu schauen.
Ein Italien, das nicht posiert – sondern lebt
Webb ist kein Fotograf, der inszeniert, er ist einer, der entdeckt. In den Straßen, am Wasser, im Schatten alter Mauern, in Momenten, die sich nur einem geduldigen Auge offenbaren. Für den Lavazza Kalender zieht er von Nord nach Süd – und findet überall eine Variation desselben Zaubers: Alltagsmomente, die sich in Kunst verwandeln.
Die Bilder sind warm, leuchtend, sommerlich. Sie riechen nach Espresso, Meerwasser, nassem Stein, frischen Pfirsichen und den Stimmen von Menschen, die gerade nicht für die Kamera leben, sondern für den Moment.
Und überall: Kaffee als Ritual, nicht als Requisite.
Der Norden: Wo Ruhe laut wird
Januar – Die Villa am See
Das Jahr beginnt am Comer See. Kinder rennen, lachen, werfen Ballons, während eine Frau in sattem Fuchsia ihren Espresso hält, als wäre er ein Teil des mediterranen Lichts. Webb spielt hier mit diagonalen Linien, Farbexplosionen und der Schwerelosigkeit von Kindheit.
Ein Ort, der eigentlich still ist – und doch voller Leben pulsiert.
Februar – Der Vintage-Barbershop, der ein Theater ist
In Genua verwandelt Webb eine Bar im Jugendstil in eine Bühne: Kellner jonglieren mit Früchten, ein Espresso balanciert zwischen Slapstick und Eleganz. Die Szene wirkt wie Wes Anderson, aber weniger künstlich – und italienischer.
Der Mittelpunkt des Jahres: Wo Italien zu atmen beginnt
Mai – Caffè + Focaccia = Italianità pur
Ein sattes Olivgrün. Hände mit farbigen Ringen. Ein Stück Focaccia, das in Cappuccino getunkt wird.
Es ist ein Akt, der keinen Glamour braucht, weil er selbst Glamour erzeugt.
Juni – Der Moment, der keiner sein will
Frauen in Pink, Purpur und Rot sitzen in einem Café, als hätten sie sich zufällig zu einem lebenden Gemälde arrangiert. Webb macht aus einem simplen Kaffee im Freien ein choreografiertes Farbspiel.
Juli – Sommer, Wasser, Freiheit
Menschen springen ins Meer, andere reichen sich Eiskaffee, als ob das die natürlichste Bewegung der Welt wäre. Ein Körper fliegt quer durchs Bild – die vielleicht dynamischste Aufnahme des gesamten Kalenders.
Der Süden: Wo Emotionen lauter werden
August – Ligurien in Technicolor
Über bunten Strandtüchern, Meer und Steinen entfaltet sich eine Szenerie voller Gelächter, Familien, Gelato und Sonnenlicht. Wenn es ein Bild gibt, das „La gioia di vivere“ definiert – es ist dieses.
Dezember – Palermo feiert Santa Rosalia
Das Jahr endet im Süden: Festliche Farben, Seifenblasen, Musik, zwei Frauen, die lachen, als würde die Welt in diesem Moment nur aus Licht bestehen.
Und natürlich ein kleiner Espresso, der irgendwo im Chaos mitfeiert.
Was all diese Bilder verbindet? Licht. Farbe. Menschen. Und Kaffee.
Alex Webb arbeitet, wie er sagt, „dem Licht hinterher“. Früh morgens, spät abends, dann, wenn Schatten lang werden und Farben ihr Maximum erreichen. In seinen Händen wird Italien nicht schöner, sondern wahrer.
Lavazza wiederum setzt etwas fort, das das Unternehmen seit den 1990ern prägt:
Kunst und Kaffee als Dialog.
Ein Gespräch, das einst mit Helmut Newton begann und über Annie Leibovitz, David LaChapelle und Omar Victor Diop bis heute reicht.
Der 2026-Kalender ist die 34. Ausgabe – und eine der intimsten.
Warum dieser Kalender bleibt
Weil er zeigt, dass Genuss nicht laut sein muss.
Dass Kultur nicht im Museum lebt, sondern im Alltag.
Dass Italianità nicht aus Postkartenmotiven besteht, sondern aus Begegnungen, Ritualen, kleinen Freuden.
Und weil Webb einfängt, was Lavazza meint, wenn sie sagen:
„Genuss macht uns lebendig.“
Vielleicht ist es das, was uns am Ende am meisten berührt:
Die Erkenntnis, dass das Leben in seinen stillen Momenten am schönsten ist – und dass ein Espresso manchmal alles ist, was man braucht, um das zu merken.
Übrigens, erstmals in der Geschichte wird der Lavazza Kalender 2026 auf der Art Basel präsentiert, was den Kunstwerk-Status nochmal unterstreicht. Darauf eine Tasse Espresso!
Credits:
Alex Webb for Lavazza

